Die Infrastruktur für die zukünftige Versorgung der Region mit Wasserstoff nimmt konkrete Formen an. Das zeigte die Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) in Wangen.
Mehr als 100 Bürger und Bürgerinnen haben die Einladung des Vereins „H2- Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff Baden-Württemberg“ in Kooperation mit dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ehingen am Donnerstagabend genutzt, um sich umfassend über das Thema Wasserstoff zu informieren.
Seit Jahreswechsel ist die bisher größte Photovoltaik-Freiflächenanlage im Landkreis Ravensburg in Diepoldshofen-Weißenbauren am Netz und kann rund 4.500 Privathaushalte mit Ökostrom aus der Region versorgen. Ab Juli nun übernimmt die LEW BürgerEnergie eG einen Teil des Solarparkes und bietet den Bürgern von Leutkirch und Umgebung eine finanzielle Beteiligung an diesem Park an.
Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist bei den Menschen im Kopf angekommen. Immer mehr Haushalte nutzen effektive Möglichkeiten, um ihren Teil zur Energiewende beizutragen. Dazu gehören Umbaumaßnahmen am Haus, aber auch kleine Einschränkungen bzw. Veränderungen im Alltag. Wir verraten, mit welchem Möglichkeiten mehr Nachhaltigkeit zu Hause einzieht.
Die aktuelle Studie des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) zeigt Mängel bei der Umsetzung der Energiewende in Baden-Württemberg auf. Die IHK Bodensee-Oberschwaben warnt: Auch in der Region wird es auf dem eingeschlagenen Weg so nicht klappen mit der Energiewende.
Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) möchte bis 2030 mehr als 200 Millionen Euro in die Dekarbonisierung der Wärme in der Region sowie in weitere Schritte für die Strom- und Mobilitätswende investieren.
„Eine funktionierende Wasserstoff-Infrastruktur wird zukünftig ein wichtiger Baustein sein, mit dem wir unsere Energieversorgung sichern können – und das klimafreundlich und CO₂-neutral mit regenerativen Energien.“, ist sich Landrat Heiner Scheffold sicher.
In Schalkstetten werden drei neue Windenergieanlagen gebaut und ersetzen die bestehenden Windenergieanlagen. Damit werden hier die größten und leistungsstärksten Anlagen im Alb-Donau-Kreis entstehen.
Die Vorteile hat die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) jetzt auf ihren Ökostrom übertragen: Wer zur TWS wechselt oder seinen Stromvertrag verlängert, für den wird sein Strom noch regionaler.
Das Projekt erfüllt alle nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlichen strengen Voraussetzungen für die Genehmigung. Das Landratsamt Ravensburg hat am Montag grünes Licht für den Windpark Röschenwald gegeben.
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