VfB-Volleyballer peilen den nächsten Schritt an

Möchten nach dem klaren Erfolg gegen Berlin auch in Lüneburg jubeln: die Volleyballer des VfB Friedrichshafen.
Möchten nach dem klaren Erfolg gegen Berlin auch in Lüneburg jubeln: die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. (Bild: Günter Kram)

WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Friedrichshafen – „Wir müssen das Berlin-Spiel ganz schnell aus dem Kopf bekommen“, sagt VfB-Cheftrainer Michael Warm im Hinblick auf das Pokal-Viertelfinale am Mittwoch, 25. November, 19 Uhr bei der SVG Lüneburg (live auf www.sporttotal.tv).

Denn so schön sich der Liga-Sieg gegen die ewigen Rivalen – laut Vereinsmitteilung – auch angefühlt haben mag, „das wichtigere Spiel ist das gegen Lüneburg“, stellt Warm klar. Und weiter: „Es wäre ein großer Fehler, sich auf den Lorbeeren des vergangenen Wochenendes auszuruhen. Wir wollen zum Pokalfinale nach Mannheim und dazu müssen wir in Lüneburg gewinnen.“

Dumm nur aus VfB-Sicht, dass die Lüneburger ähnliche Pläne haben könnten. 2019 standen die Nordlichter im Finale und verloren deutlich gegen die Rekordpokalsieger vom Bodensee. „Diese ewigen Geschichte vom Pokal und seinen eigenen Gesetzen“ will Warm gar nicht bemühen. Ihm ist aber klar, dass die SVG gerade für solche Spiele gemacht ist. „Wir müssen schon aufpassen, dass sie in eigener Halle kein Oberwasser bekommen.“

Oberwasser hatte Lüneburg – so der VfB weiter – in dieser Spielzeit nur bei den Siegen in Frankfurt und gegen den VCO Berlin. Gegen Bühl, Königs Wusterhausen, Düren und Herrsching setzte es Niederlagen für das Team von Coach Stefan Hübner.

Der lobte vor allem den Kampfgeist seines Teams – trotz der 1:3-Heimpleite gegen das Team vom Ammersee und gab sich auch in Richtung kommender Aufgaben kämpferisch: „Wenn wir so auftreten, haben wir in jedem Spiel eine Chance. Das muss jetzt die Basis sein.“

Als Stärke des Gegners hat Michael Warm den Block ausgemacht. Dieses Ranking führt die SVG mit 80 Punkten an. Die Häfler konnten in dieser Rangliste bescheidene 31 Zähler verbuchen. Dazu kommt die niedrige Deckenhöhe in der Gellersenhalle, die aber auch Lüneburg in dieser Saison die Annahme ein ums andere Mal schwieriger gemacht hat.

„Wir konzentrieren uns auf die Stärken, die wir gegen Berlin gezeigt haben“, betont Warm. Dann sollte es mit dem Einzug ins Halbfinale auch klappen „und das ist auch das erklärte Ziel“, wie er noch einmal betont.

Das fände – im Falle eines Häfler Sieges – am 10. Dezember in Friedrichshafen statt. Den Gegner machen die Bisons Bühl und die United Volleys Frankfurt unter sich aus. Das Endspiel im DVV-Pokal ist auf 28. Februar 2021 terminiert.