Letztes Saisonspiel für U19 der HSG Konstanz

Ole Osann im Spiel gegen Balingen.
Ole Osann im Spiel gegen Balingen. (Bild: Christian Elbe)

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Ein letztes Mal in dieser Saison wird die U19 der HSG Konstanz am Samstag, 13.30 Uhr, in der Schänzle-Sporthalle auflaufen. Zwar wurde die direkte Bundesliga-Qualifikation knapp verpasst, die Mannschaft von Felix Narr und Dennis Kugler möchte sich dennoch mit einem Erfolg verabschieden – und damit vor dem Gegner HG Oftersheim/Schwetzingen in der Tabelle abschließen.

Für einige Talente wird es das letzte Jugendspiel vor dem altersbedingten Übergang in den Aktivenbereich sein. Dazu kommen bereits zwei Niederlagen in dieser Saison gegen die Gäste aus Oftersheim/Schwetzingen. Genug Motivation also, um in dritten Anlauf und letzten Spiel in der aktuellen Konstellation das zweifellos vorhandene Potenzial noch einmal abzurufen. Was zwar nicht immer konstant genug gelang – gerade in den direkten Duellen gegen die Tabellennachbarn – dafür aber einige Male in schmaler Besetzung gegen die Topteams.

So soll eine turbulente Spielzeit mit Höhen und Tiefen positiv abgeschlossen werden – möglichst vor dem Gast aus der Kurpfalz. „Wir freuen uns alle auf dieses letzte Spiel“, erzählt Trainer Felix Narr. Schließloch steht nach der Partie noch ein gemütliches Beisammensein beim großen Heimspieltag der HSG auf dem Programm, bei dem anschließend noch die U17, U21 und erste Mannschaft im Gipfeltreffen der 3. Liga unterstützt wird. Narr: „Wir wollen unbedingt gewinnen und uns den fünften Platz sichern.“ Die Spieler des Jahrgangs 2005, die dem Jugendbereich entwachsen, sollen zudem gebührend verabschiedet werden. „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir dieses Mal das bessere Ende für uns haben“, so Narr.

Für den 24 Jahre alten HSG-Coach und seine Schützlinge geht damit eine Saison zu Ende, in der „wir brutal viel erlebt haben. Ich erinnere mich super gerne an die Qualifikationsturniere, in denen wir uns mit ganz viel Kampfgeist und Willen in die Bundesliga geboxt haben.“ In der zwölften Bundesliga-Saison der HSG, davon zuletzt elf Jahre in Folge, war für den Konstanzer Übungsleiter jeder Punkt ein Highlight.

Das Genick habe seinem Team die zu geringe Ausbeute in den Duellen gegen die direkten Konkurrenten gebrochen. „Aber“, so fügt er mit großer Freude an, „wir haben bei vielen Spielern eine tolle Entwicklung und große Fortschritte gesehen.“ Der Lohn sind Verträge für die U21. Damit macht sich die gute Jugendarbeit der HSG – viermal wurde sie bereits von der Handball-Bundesliga für exzellente Nachwuchsförderung ausgezeichnet – wieder für den Aktivenbereich bezahlt.

(Vereinsmitteilung: Andreas Joas, HSG Konstanz)