Schwerlastregale für zu Hause: Das gilt es beim Kauf zu beachten

Schwerlastregale für zu Hause: Das gilt es beim Kauf zu beachten
Nicht nur Werkzeuge oder Gartengeräte können in einem Schwerlastregal Platz finden, sondern auch die Büchersammlung. (Bild: unsplash.com, TamArt)
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Redaktion

Über die Jahre hinweg sammeln viele von uns viele Besitztümer an, die nicht täglich Verwendung finden. Irgendwo müssen diese Gegenstände jedoch gelagert werden. Dann kann ein robustes Schwerlastregal sinnvoll sein. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um besonders schwere Sachen handelt. Sogar in einem Hobbykeller kann ein solches Regal praktisch sein.

Wir möchten an dieser Stelle zeigen, für wen sich ein Schwerlastregal besonders eignet und auf was man beim Kauf alles achten sollte.

Ein Schwerlastregal schafft Ordnung

Solche Schwerlastregale bieten in erster Linie einfach Stauraum. Menschen, die viel besitzen, können im Grunde nie genug  davon haben. Nicht selten sind die Besitztümer einzeln oder eben in ihrer Gesamtheit ein so hohes Gewicht haben, dass ein robusteres Regal nötig ist, um alles unterzubekommen.

Natürlich lassen sich diese Regale auch dann einsetzen, wenn die Lasten nicht so hoch sind, einfach aufgrund ihres Designs oder ihrer Funktionalität. Eckregale können beispielsweise besonders sinnvoll sein, um den begrenzten Platz einer Fläche sinnvoll zur Lagerung zu nutzen.

Der Baumarkt toom bietet eben genau das: Vielseitigkeit, tolle Designs und Materialien, eben eine große Auswahl an Schwerlastregalen.

Wer braucht ein Schwerlastregal?

Die Robustheit vieler herkömmlicher Regale ist stark eingeschränkt. Eine große Büchersammlung lässt sich beispielsweise nicht in einem Regal unterbringen, das nicht viel aushält. Gleiches gilt für Werkzeuge oder Werkzeugkisten.

Schwere Farbeimer sind hier ebenfalls gut untergebracht. Wer grundsätzlich viel im Garten arbeitet und die Geräte sicher lagern möchte, benötigt ebenfalls ein entsprechendes Schwerlastregal.

Will man stattdessen nur ein herkömmliches Regal nutzen, kann das leicht unter der Last zusammenbrechen. Das kann jedoch schnell gefährlich werden. Verletzungen dabei quasi vorprogrammiert.

Ein weiterer Vorteil dieser Regale ist das Material. Im Vergleich zu Kunststoffregalen, geben Metall oder Holz nicht so schnell nach. Sie sind robuster und weitaus langlebiger, während sie gleichzeitig mehr Last aushalten können und Ordnung schaffen.

Mindestlast eines Schwerlastregals

Einer der wichtigsten Punkte, die es beim Kauf eines Schwerlastregals zu beachten gibt, ist die Mindestlast. Je nachdem, was alles darin gelagert werden soll, muss sie je Regalboden mindestens 50 Kilogramm tragen können. Erst dann kann ein Regal als Schwerlastregal bezeichnet werden.

Nach oben hin gibt es fast keine Grenzen. Es gibt sogar Böden, die gleich mehrere hundert Kilogramm aushalten können. Natürlich kommen selbst Schwerlastregale irgendwann an ihre Grenzen. Deshalb sollten die Böden nicht über ihre maximale Traglast hinaus belastet werden.

Wer sich ein Schwerlastregal zulegen möchte, sollte im Vorfeld berechnen, wie viel es aushalten muss. Zusätzlich sollte noch ein Puffer eingerechnet werden, um auf der sicheren Seite zu sein. So kann das Regal später sorgenfrei aufgestellt werden.

In welchem Raum wird es aufgebaut?

Bei der Auswahl des Regals sollte der Raum, in dem es aufgestellt wird, ebenfalls eine Rolle spielen. Immerhin muss ausreichend Fläche vorhanden sein, damit das Schwerlastregal später Platz hat.

Häufig finden sich solche Regale im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Werkzeug oder Gartengeräte hier gelagert werden. Je nach Design und Zweck macht sich ein Schwerlastregal selbst im Wohn- oder Arbeitszimmer gut, wenn beispielsweise Bücher untergebracht werden müssen.

Bei der Berechnung der Stellfläche ist nicht nur die Breite und Tiefe des Regals zu beachten, sondern auch die Höhe. Je höher das Regal, desto mehr Platz bietet es.

Gängige Materialien

Nicht jedes Material ist gleich belastbar. So gibt es beispielsweise Kunststoffregale, die nur eine geringe Traglast aufweisen. Wer sich für ein Schwerlastregal aus Holz oder Metall entscheidet, kann für gewöhnlich schwerere Sachen lagern.

Beliebt sind Kombinationen verschiedener Materialien. Am Ende zählt die Gesamtbelastbarkeit und natürlich die der einzelnen Böden. Je nach Zweck und Nutzung ist nicht nur ein Mindestmaß an Traglast gefragt, sondern auch eine gewisse Widerstandsfähigkeit.

Tipps zur Montage

Meist sind in Schwerlastregalen Gegenstände untergebracht, die mehrere dutzend oder sogar hunderte Kilogramm wiegen. Deshalb ist es bei der Monate besonders wichtig, das Regal ausreichend abzusichern. Am besten wird es mit der Wand verschraubt.

Das sorgt für mehr Stabilität und verhindert, dass das Regal umfällt. Das dient nicht nur dem Schutz der eingelagerten Gegenstände, sondern vor allem der Sicherheit der Personen, die sich vor dem Regal aufhalten.

Optik spielt ebenfalls eine Rolle

Steht das Regal in der Garage oder im Keller, ist das Design wohl eher zweitrangig. Hier zählt die Funktionalität und die Traglast. Steht das Regal jedoch im Büro, in der Küche oder sogar im Wohnzimmer, ist die Optik wohl mindestens genauso wichtig, wie die Funktionalität.

Während es beim Lagerregal genügt, dass es einfach nur robust wirkt, werden an ein Bücherregal ganz andere Ansprüche gestellt. Es soll ein Zimmer wohnlicher machen und die Büchersammlung in Szene setzen. Der Zweck in Verbindung mit dem Design sollte beim Kauf eines Schwerlastregals also ebenfalls mitbedacht werden.

Fazit

Der Kauf eines Schwerlastregals ist also keine leichte Entscheidung. Vor dem Kauf sollte man unbedingt schon wissen, wo das Regal später einmal stehen soll, um die Maße von Raum und Regal aufeinander abzustimmen. Anschließend sollte die Traglast berechnet werden. Die Optik spielt je nach Verwendungszweck ebenfalls eine wichtige Rolle, damit das Schwerlastregal auch im Wohnzimmer oder der Küche eine gute Figur machen kann.