AOK und Landratsamt Tuttlingen gewinnen Deutschen PR-Preis 2024

AOK und Landratsamt Tuttlingen gewinnen Deutschen PR-Preis 2024
(von links) Dr. John Paul Fobiwe (Leiter des Gesundheitsamtes in Tuttlingen), Nina Lägel (Pressesprecherin AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Angelika Sönnichsen (verantwortlich für Einreichung und PR Projekt) und Dirk Scherer (Präventionsexperte AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg) freuen sich über die Auszeichnung. (Bild: Landratsamt Tuttlingen)

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Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Landratsamt Tuttlingen haben den diesjährigen Internationalen Deutschen PR-Preis 2024 der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG) in der Kategorie „Gesundheit und Life Science“ gewonnen.

Die Preisverleihung fand am vergangenen Donnerstag in Hannover statt. Mit der Auszeichnung würdigt der Berufsverband Deutsche Public Relations Gesellschaft die Kommunikationsarbeit rund um das Präventionsprojekt „@Ed und ich – Medienkompetenz von Kindern stärken“.

Kinder kommen heute häufig schon sehr früh mit digitalen Medien in Berührung, doch diese bergen auch Risiken für eine gesunde Entwicklung. Das Projekt möchte Grundschulkinder dabei unterstützen, mehr Medienkompetenz zu entwickeln und sich besser in der digitalen Welt zurechtzufinden. Die Jury überzeugte, wie es den Partnern mit Informationsmaterialien, dem Theaterstück, Elternabenden und einem umfassenden Begleitprogramm gelang, Kinder und deren Eltern für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren.

„Ich freue mich, dass durch die engagierte Arbeit der Projektpartner so viele Kinder erreicht werden konnten. Der Preis ist eine tolle Bestätigung für die Kommunikationsarbeit“, freute sich AOK-Geschäftsführer Harald Rettenmaier. „Für uns als Landratsamt Tuttlingen ist diese Auszeichnung in zweierlei Hinsicht besonders: Sie zeigt, dass unsere Arbeit die Kinder und Schulen im Landkreis erreicht und auch medial für Aufmerksamkeit sorgt. Aber sie zeigt auch, dass wir mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg einen wichtigen Partner an unsere Seite haben, mit dem wir Projekte von aktuellem Interesse umsetzen und in die Breite tragen können. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt ein Stück zur Medienkompetenz der Kinder im Landkreis beitragen können“, so Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen.

Das innovative Präventionsprojekt befasst sich mit den Herausforderungen der digitalen Welt. Im Zentrum steht das Theaterstück „@Ed und ich“ des Präventionstheaters „Mach Was“ unter der Leitung der Regisseurin, Theaterpädagogin, Autorin und Schauspielerin Monika Wieder. Darin geht es um die kleine Leonie, die von ihrer Großmutter einen Laptop geschenkt bekommt und sich in den Bann eines angesagten digitalen Spiels ziehen lässt. In 45 Minuten gelingt es der Theatergruppe, die Zuschauenden über zahlreiche Gefahren in der digitalen Welt zu informieren.

Das Projekt hat sein ursprüngliches Ziel weit übertroffen und mittlerweile über 80 Prozent der Grundschüler im Landkreis Tuttlingen erreicht. Inzwischen wurde es auch auf den Landkreis Rottweil ausgerollt. Hier beteiligen sich seit dem Auftakt im März bereits knapp 60 Prozent der Schulen. Für das kommende Jahr laufen bereits die ersten Gespräche im Schwarzwald-Baar-Kreis. Im Vorfeld des Projekts wurde ein Arbeitskreis der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Tuttlingen gebildet, der nach gleichem Vorbild auch auf die weiteren Kreise übertragen wurde und wird.

Wesentliches Ziel ist die interdisziplinäre Vernetzung, um die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern sowie Erziehenden und Lehrkräften nachhaltig zu fördern, die Medienbildung in der Region zu stärken sowie überregional als Vorbild zu wirken. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern des Gesundheitsamtes Landkreis Tuttlingen, der Kommunalen Gesundheitskonferenz, der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der Polizeidirektion Konstanz/Abteilung Prävention, der Schulpsychologischen Beratungsstelle Singen, dem Kreismedienzentrum Tuttlingen, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, dem Amt für Familie, Kinder und Jugend und der Fachstelle Sucht in Tuttlingen, zusammen.

(Pressemitteilung: Landratsamt Tuttlingen)