Internationaler Robotik-Erfolg Gymnasium Spaichingen erreicht Platz vier bei Robotik-WM in Südkorea

Gymnasium Spaichingen erreicht Platz vier bei Robotik-WM in Südkorea
Das Team „RRR Kabelmüsli“ mit Betreuern (von links): Felix Rieber, Simon Müther, David Schumacher, Felix Hafner, Joel Dankert, Jonas Müther. (Quelle: Privat)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Das Team „RRR Kabelmüsli“ des Gymnasiums Spaichingen erreicht bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Südkorea den vierten Platz. Damit zählt es zu den besten Robotik-Teams der Welt.

Das Team „RRR Kabelmüsli“ mit Joel Dankert, Felix Hafner, David Schumacher und Simon Müther vom Gymnasium Spaichingen hat bei der RoboCup-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Incheon einen herausragenden Erfolg erzielt. In der anspruchsvollen Kategorie „Rescue Maze“ belegte die Mannschaft den vierten Platz. Insgesamt traten 31 Teams aus zahlreichen Nationen gegeneinander an.

Anspruchsvolle Aufgaben für autonome Roboter

In der Kategorie „Rescue Maze“ entwickeln Schülerinnen und Schüler einen autonomen Roboter, der sich selbstständig durch ein komplexes Labyrinth bewegt. Dabei muss er Hindernisse wie Treppen, unebene Untergründe oder Engstellen überwinden, versteckte Räume finden und mithilfe von Kameras sowie Künstlicher Intelligenz verschiedene Markierungen erkennen.

Erkennt der Roboter eine solche Markierung, legt er selbstständig ein sogenanntes „Rescue Kit“ ab und kehrt anschließend sicher zum Startpunkt zurück. Zusätzliche technische Herausforderungen stellen die Teams neben den eigentlichen Wertungsläufen immer wieder vor neue Aufgaben.

Deutscher Meister kämpft sich an die Weltspitze

Der RoboCup zählt zu den bedeutendsten Wettbewerben für intelligente Robotik weltweit. Die Junior-Wettbewerbe richten sich an Schülerinnen und Schüler bis 19 Jahre und führen über nationale Qualifikationsturniere zum internationalen Finale.

Als deutscher Meister hatte sich das Team „RRR Kabelmüsli“ für die Weltmeisterschaft qualifiziert und Deutschland in Südkorea vertreten. Mit konstant starken Leistungen arbeitete sich die Mannschaft während des Wettbewerbs bis in die Weltspitze vor. Am Ende fehlte nur wenig zum Sprung auf das Podium. Der vierte Platz ist zugleich das bislang beste Ergebnis eines Spaichinger Teams bei einer RoboCup-Weltmeisterschaft und belohnt die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate.

Robotik-Projekte im Schülerforschungszentrum

Seinen Roboter entwickelt das Team im Schülerforschungszentrum Tuttlingen. Dort planen, konstruieren und entwickeln die Schüler ihre Robotikprojekte eigenständig kontinuierlich weiter.

Neben dem sportlichen Erfolg bleibt den vier Schülern vor allem der internationale Austausch in Erinnerung. Die Begegnungen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt, das gemeinsame Interesse an Robotik und die besondere Atmosphäre einer Weltmeisterschaft machten die Reise nach Südkorea zu einem unvergesslichen Erlebnis.

(Quelle: Gymnasium Spaichingen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.