Zum 30-jährigen Bestehen startet das Naturschutzzentrum Obere Donau das Projekt „Wellen der Vielfalt“. 15 Partner aus fünf Ländern beteiligen sich.
Eine eigens entwickelte „Donau-Arche“ bildet den Mittelpunkt des länderübergreifenden Social-Media-Projekts. Die hölzernen Archen entstanden gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen und wurden anschließend an die teilnehmenden Partnerinstitutionen entlang der Donau bis nach Rumänien versendet.
Unter dem Titel „Wellen der Vielfalt – Schutzgebiete entlang der Donau“ begibt sich die symbolische Arche auf eine virtuelle Reise entlang eines der bedeutendsten Flüsse Europas. Sie führt vom Oberlauf der Donau bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer.
15 Partner aus fünf Ländern
Insgesamt beteiligen sich 15 Partner aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien und Rumänien. Das Projekt soll auf schützenswerte Lebensräume sowie charakteristische Tier- und Pflanzenarten entlang der Donau aufmerksam machen.
Gleichzeitig bringt „Wellen der Vielfalt“ Naturschutzorganisationen, Schutzgebietsverwaltungen, Bildungseinrichtungen und weitere engagierte Akteurinnen und Akteure aus mehreren Donauländern zusammen. Die Donau verbindet dabei nicht nur wertvolle Naturräume, sondern auch Menschen, Regionen und Länder.
Arten reisen in der Donau-Arche mit
An jeder Station wird symbolisch eine charakteristische Tier- oder Pflanzenart in die Donau-Arche aufgenommen. Anschließend wird die Arche filmisch weitergereicht. Über die Social-Media-Kanäle des Naturschutzzentrums entsteht auf diese Weise eine virtuelle Reise entlang der Donau, die Arten, Lebensräume und Naturschutzprojekte sichtbar macht.
Das Projekt steht zugleich für einen grenzüberschreitenden Schutz der Donau und die gemeinsame Verantwortung, die biologische Vielfalt entlang des Flusses zu bewahren. Die außergewöhnliche Trockenheit mit rekordniedrigen Wasserständen zeigt in diesem Jahr besonders deutlich, wie verletzlich Flüsse und die von ihnen abhängigen Lebensräume sind und welche Bedeutung ihrem Schutz zukommt.
Wer die Reise der Donau-Arche verfolgen und erfahren möchte, wer mit an Bord ist, kann dem Naturschutzzentrum auf Instagram und Facebook folgen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Homepage des Naturschutzzentrums.
(Quelle: Naturschutzzentrum Obere Donau)