Einsatz für Mensch und Natur – Freiwilliges Ökologisches Jahr am Haus der Natur in Beuron

Einsatz für Mensch und Natur – Freiwilliges Ökologisches Jahr am Haus der Natur in Beuron
Ronja Hilzinger und Svea Rimmelspacher leisten seit vergangenem September ihr FÖJ im Haus der Natur in Beuron. (Bild: Natuschutzzentrum Obere Donau)

WOCHENBLATT

Abi – und dann? Diese Frage stellen sich Jahr für Jahr junge Menschen, die ihre Schulausbildung beenden. Für all diejenigen, die sich für unsere Umwelt engagieren möchten, gibt es mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) eine spannende Möglichkeit, dies zu tun.

Das FÖJ ist ein Bildungsjahr, in dem sich junge Menschen zwischen 16 und 26 ein Jahr lang an einer Einsatzstelle für den Erhalt und Schutz unserer Natur einsetzen können.

Ronja Hilzinger und Svea Rimmelspacher leisten seit vergangenem September ihr FÖJ im Haus der Natur in Beuron. „Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um vor dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und Neues kennenzulernen“ so Ronja Hilzinger, die in Mühlheim an der Donau aufgewachsen ist und daher das Donautal und die Umgebung bereits von Kindesbeinen an kennt. Für Svea Rimmelspacher hingegen war die Gegend neu. Die 19-Jährige stammt aus Köln und hat sich nicht nur wegen der landschaftlichen Schönheit für die FÖJ-Stelle beim Naturschutzzentrum Obere Donau entschieden.

„Ich fand die FÖJ-Stelle beim Naturschutzzentrum vor allem deswegen spannend, weil sie sehr vielfältig ist. Da ist bei den Aufgaben von allem etwas dabei“. Denn der Alltag der beiden sieht immer ein wenig anders aus. Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Betreuung der Ausstellung im Haus der Natur, wo sie vielen Gästen bei ihren Fragen weiterhelfen. Aber auch die Betreuung von Schulklassen beim Ausstellungsquiz, die Arbeit im Shop, praktische Garten- und Landschaftspflegearbeiten, das Zusammenstellen von Infopost, die Gestaltung des Jahresprogramms und vieles mehr steht auf der To-do-Liste.

„Am meisten gefällt es mir, wenn wir draußen etwas Praktisches arbeiten, z.B. beim Baumschnitt. Da sieht man hinterher, dass man etwas geschafft hat“, so Ronja Hilzinger. Da stimmt ihre FÖJ-Kollegin zu und ergänzt „Neben den praktischen Arbeiten finde ich auch die gemeinschaftlichen Veranstaltungen wie beispielsweise das Apfelfest im letzten Herbst besonders schön“.  

Noch bis Ende August sind die beiden im Haus der Natur tätig, bevor sie ein Studium aufnehmen wollen. Auch wenn das FÖJ noch nicht beendet ist, ziehen sie bereits jetzt ein positives Zwischenfazit: Das FÖJ hat ihnen viele neue Erfahrungen beschert und zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit verholfen. Wer sich für ein FÖJ interessiert, sollte ihrer Meinung nach möglichst viel Lust mitbringen, Neues kennenzulernen und mitanzupacken. Dann steht einem Jahr mit vielfältigen Erfahrungen nichts mehr Weg.

Wer sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Haus der Natur in Beuron interessiert, kann sich ab sofort bewerben. Das Naturschutzzentrum Obere Donau bietet ab September zwei Einsatzstellen, die Einblick in verschiedene Organisationen ermöglichen: das Naturschutzzentrum Obere Donau, den Naturparkverein Obere Donau und die Bäuerliche Vermarktung Oberes Donautal eG. Letztere bietet ebenfalls eine FÖJ-Stelle an. Weitere Informationen unter www.nazoberedonau.de sowie ich-will-foej.de oder telefonisch unter 07466/92800.

(Pressemitteilung: Naturschutzzentrum Obere Donau)