Fahrbahndeckenerneuerung der L286 bei Ostrach

Fahrbahndeckenerneuerung der L286 bei Ostrach
Die Sanierungsarbeiten der L286 sind erforderlich, da die Fahrbahn altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Verdrückungen aufweist // Symbolbild. (Bild: picture alliance/dpa | Mohssen Assanimoghaddam)

WOCHENBLATT

Ab Dienstag, 21. Mai, lässt das Regierungspräsidium Tübingen die schadhafte Fahrbahndecke der L 286 erneuern. Die Baumaßnahme erstreckt sich vom Kreisverkehr vor Ostrach bis zur Einmündung der K 8243 nach Ostrach-Levertsweiler. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sind die Arbeiten bis voraussichtlich Ende Juni 2024 abgeschlossen.

Die Sanierungsarbeiten sind erforderlich, da die Fahrbahn altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Verdrückungen aufweist. Es werden rund 10 Zentimeter der oberen bituminösen Schichten abgefräst und punktuelle Schäden an der verbleibenden Asphaltschicht beseitigt. Die Straße erhält im Anschluss einen um vier Zentimeter verstärkten Asphaltaufbau bestehend aus Asphalttrag- und Deckschicht.

Im Kreisverkehr am Knoten der L 194/L 286 wird die Asphaltbinder- und Deckschicht erneuert. Zudem wird der angrenzende Parkplatz vor dem Kreisverkehr ertüchtigt. Hierbei werden die Seitenränder mit Bordsteinen und Rasengittersteine eingefasst und anschließend der gesamte Parkplatz mit einer Tragdeckschicht überzogen.

Um die Behinderungen der Anlieger sowie der Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Sanierung in zwei Abschnitten. Zunächst wird die Fahrbahn auf der freien Strecke erneuert. Im Anschluss wird der Kreisverkehr saniert.

Verkehrsführung

Während der Bauzeit ist die L 286 im Baustellenbereich voll gesperrt. Der überörtliche Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Umleitung erfolgt für beide Richtungen von der Weithartkreuzung (L 286 / L 268) über Pfullendorf und die L 194 nach Ostrach.

Details zur Umleitung während der Sanierung des Kreisverkehrs werden rechtzeitig vor Baubeginn in einer gesonderten Pressemitteilung bekannt gegeben.

ÖPNV

Die Linienbusse sind von der Sperrung betroffen. Fahrplanänderungen werden an den betroffenen Haltestellen angekündigt. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

Kosten

Die Kosten der Gesamtbaumaßnahme belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

Weitere Informationen

Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können im Internet unter https://verkehrsinfo-bw.de/baustellen abgerufen werden.

(Pressemitteilung: Regierungspräsidium Tübingen)