Ein Schwertransport bleibt unter einer Bahnunterführung auf der B311 stecken und blockiert stundenlang die Strecke. Erst nach einer aufwendigen Bergungsaktion kann der Tieflader wieder befreit werden.
Auf etwa 100.000 Euro wird der Schaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend an der Bahnunterführung der Bundesstraße 311 bei Mengen (Landkreis Sigmaringen) entstanden ist.
Ein 34-jähriger Fahrer eines Schwertransports war gegen 18.30 Uhr von Mengen aus in Richtung Ortsausgang unterwegs. Während der Fahrt stellte sich nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich durch Erschütterungen ein hydraulisch klappbares Bauteil der geladenen Siebanlage auf. Das Bauteil verkeilte sich anschließend unter der Bahnbrücke, sodass der Tieflader nicht mehr weiterfahren konnte.
Aufwendige Bergung bis in die Nacht
Die Bergung gestaltete sich aufwendig und dauerte mehrere Stunden. Arbeiter mussten unter anderem Teile der transportierten Maschine demontieren, um den Schwertransport wieder freizubekommen. Erst gegen 22.45 Uhr konnte der Tieflader samt Ladung schließlich aus der misslichen Lage befreit werden.
Während der Bergungsarbeiten war der betroffene Streckenabschnitt vollständig gesperrt.
Brücke nur minimal beschädigt
Zunächst war von einem deutlich höheren Schaden ausgegangen worden. Nach einer genaueren Begutachtung wurde die Schadenssumme jedoch nach unten korrigiert.
Das Brückenbauwerk selbst wurde nur geringfügig beschädigt. Auswirkungen auf den Bahnverkehr gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.
(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)