Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 283 zwischen Bad Saulgau und Steinbronnen ist am Donnerstagnachmittag ein 46-jähriger Mann ums Leben gekommen. Vier weitere Personen wurden teils schwer verletzt, die Straße war stundenlang voll gesperrt.
Ford gerät in den Gegenverkehr
Bad Saulgau/Steinbronnen – Tödliche Verletzungen hat sich der Fahrer eines Ford Transit bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag auf der L 283 zwischen Bad Saulgau und Steinbronnen zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der 46-Jährige gegen 16.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Fahrtrichtung Steinbronnen auf die Gegenfahrbahn und prallte zunächst in eine Leitplanke.
Kollision mit zwei weiteren Fahrzeugen
Die entgegenkommende 51 Jahre alte Fahrerin eines Toyota versuchte noch auszuweichen, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr verhindern. Ihr Fahrzeug prallte in die Beifahrerseite des Ford. In der Folge konnte auch die 56-jährige Fahrerin eines Skoda nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle.
Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz
Ein Großaufgebot von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei rückte zur Unfallstelle aus, auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Für den Fahrer des Ford Transit kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Sein Beifahrer sowie die Fahrerin des Skoda erlitten schwere Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst beziehungsweise mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Toyota-Fahrerin sowie ihr im Fahrzeug befindliches Kind zogen sich nach bisherigen Erkenntnissen lediglich leichte Verletzungen zu und wurden ebenfalls medizinisch betreut.
Straße stundenlang gesperrt – Ursache unklar
An allen beteiligten Fahrzeugen entstand mutmaßlich wirtschaftlicher Totalschaden. Die L 283 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme voraussichtlich bis in die späten Abendstunden hinein voll gesperrt werden.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Nach Angaben der Polizei kann eine medizinische Ursache für das Abkommen des Ford-Fahrers auf die Gegenfahrbahn derzeit nicht ausgeschlossen werden.