Moderne Medizintechnik im Einsatz Neue Röntgenanlage verbessert Diagnostik im Westallgäu-Klinikum Wangen

Neue Röntgenanlage verbessert Diagnostik im Westallgäu-Klinikum Wangen
MTRA Susann Kornauer (Leitung) und Regina Kink (stellv. Leitung) an der neuen Röntgenanlage. (Bild: OSK)
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Im Westallgäu-Klinikum Wangen ist eine neue Röntgenanlage in Betrieb gegangen. Die moderne Technik soll Diagnostik, Abläufe und Komfort deutlich verbessern.

Am Westallgäu-Klinikum Wangen wurde eine neue, voll digitale Röntgenanlage installiert. Sie ersetzt das bisherige Gerät aus dem Jahr 2008 und bringt die radiologische Diagnostik am Standort auf den neuesten Stand der Technik.

„Die alte Anlage war einfach in die Jahre gekommen. Mit der neuen Technik können wir heute deutlich schneller, präziser und komfortabler arbeiten“, sagt Susann Kornauer, die seit 25 Jahren als Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA) an der Oberschwabenklinik tätig ist.

Schnellere Abläufe durch Digitalisierung

Die neue Anlage arbeitet vollständig digital. „Sie arbeitet vollständig digital. Während wir zuvor teilweise noch mit Speicherfolien gearbeitet haben, die nach der Aufnahme ausgelesen werden mussten, stehen die Bilder jetzt sofort zur Verfügung. Das spart Zeit im Arbeitsalltag“, erklärt Kornauer.

Im Durchschnitt werden in Wangen täglich rund 40 Patientinnen und Patienten geröntgt, häufig mit mehreren Aufnahmen pro Person. Besonders in der Notaufnahme oder bei hoher Auslastung ist eine schnelle Diagnostik entscheidend.

Blick in den neu gestalteten Röntgenraum.
Blick in den neu gestalteten Röntgenraum. (Bild: OSK)

Entlastung für das Personal

Auch für die Mitarbeitenden bringt die neue Technik Vorteile. Die Bedienung ist einfacher und ergonomischer gestaltet, Untersuchungen können per Fernbedienung gesteuert werden, und das Gerät fährt automatisch in die richtige Position.

„Das ist für uns eine echte Erleichterung im Arbeitsalltag“, heißt es aus dem Team. „Die Abläufe sind schneller und gleichzeitig deutlich gelenkschonender.“

Zusätzliche Sicherheit bietet eine integrierte Kamera, mit der das Personal von außerhalb des Raums überprüfen kann, ob Patientinnen und Patienten korrekt positioniert sind.

Angenehmere Atmosphäre für Patienten

Neben der Technik wurde auch der Untersuchungsraum neugestaltet. Eine großflächige Fototapete mit Allgäu-Motiv sorgt für eine ruhige und freundliche Umgebung.

„Wir wollten bewusst ein Motiv aus der Region, Berge und Allgäu. Das wirkt auf viele Patientinnen und Patienten beruhigend“, erklärt Kornauer.

Wichtiger Baustein der Versorgung

Die neue Röntgenanlage wird unter anderem für orthopädische Untersuchungen wie Ganzbeinaufnahmen sowie für die Diagnostik von Knie und Hüfte im Rahmen des Endoprothetikzentrums eingesetzt. Auch in der Notfalldiagnostik, etwa bei Lungenaufnahmen, spielt sie eine zentrale Rolle.

Die Radiologie am Westallgäu-Klinikum ist zudem eng mit dem St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg vernetzt, wodurch eine radiologische 24-Stunden-Betreuung sichergestellt ist.

(Quelle: OSK)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.