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Zöllner stoppen Kuriertransporter nach Serbien

Zollbeamte haben Ende Mai, auf der Autobahn 96 nahe der Anschlussstelle Neuravensburg, einen Kuriertransport nach Serbien gestoppt und unverzollte Ware nachversteuert.

Lesezeit 1 Minute
In der Schweiz eingesammelt: Lauter Sendungen für Serbien - unverzollt
In der Schweiz eingesammelt: Lauter Sendungen für Serbien - unverzollt (Bild: Hauptzollamt Ulm)

Zollbeamte aus Lindau und Friedrichshafen haben Ende Mai einen Kuriertransport nach Serbien gestoppt und unverzollte Ware im Wert von rund 6600 Euro nachversteuert. Die Beamten überprüften den Kleintransporter auf der Autobahn 96 nahe der Anschlussstelle Neuravensburg.

Der 38-Jährige gab an, verschiedene Sendungen für andere Personen aus der Schweiz nach Serbien zu transportieren. Verzollungsnachweise hatte er nicht. Bei einer ersten Sichtung fanden die Beamten ein Sammelsurium an Waren, darunter E-Bikes, Rasenmäher, Möbel, technische Geräte, Reisetaschen und einiges mehr. Außerdem stießen sie auf eine Liste mit Preisangaben; einige der Kartons waren mit Versenderdaten versehen.

Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Serben ein und erhoben rund 1600 Euro Einfuhrabgaben, von denen er zunächst 500 Euro beglich. Der Rest sowie 800 Euro Strafe steht zur Überweisung an. Danach konnte er seine Fahrt fortsetzen.

(Pressemitteilung: Hauptzollamt Ulm)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
05.06.2024, 13:50 Uhr
Letzte Aktualisierung
05.06.2024, 14:34 Uhr

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