Versorgungssicherheit im Fokus TWS investiert Millionen in Trinkwassernetze und Anlagen in Ravensburg

TWS investiert Millionen in Trinkwassernetze und Anlagen in Ravensburg
Blick in den Hochbehälter Bockstall in Weingarten: Speicheranlagen wie diese gleichen Verbrauchsspitzen aus und halten Trinkwasser für das Netz bereit. Die TWS Netz erneuert sie gezielt, um die Versorgung langfristig stabil zu halten. (Bild: TWS Netz)
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Die TWS modernisiert ihre Trinkwasserversorgung in der Region. Neue Leitungen, Brunnen und Speicher sollen die Versorgung langfristig sichern.

Die Anforderungen an die Trinkwasserversorgung steigen. Klimatische Veränderungen, strengere gesetzliche Vorgaben und der laufende Modernisierungsbedarf machen Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Die TWS Netz GmbH reagiert darauf mit einer langfristig angelegten Erneuerung ihrer Anlagen und Leitungen.

Jetzt hat das Unternehmen den Bau einer neuen Trinkwasserleitung in Ravensburg-Eschach vergeben. Darüber hinaus bereitet die TWS weitere Projekte im gesamten Versorgungsgebiet vor.

„Die Menschen in unserer Region verlassen sich darauf, dass jederzeit einwandfreies Trinkwasser aus dem Hahn kommt. Dafür haben wir die gesamte Versorgungskette von der Gewinnung bis zum Hausanschluss im Blick“, sagt Andreas Wuhrer, Teamleiter Planung und Bau bei der TWS Netz. „Wir entwickeln diese Infrastruktur gezielt weiter, damit die Versorgung auch in Zukunft sicher und qualitativ hochwertig bleibt.“

Neue Leitungen und moderne Anlagen geplant

Mit der rund zwei Kilometer langen neuen Trinkwasserleitung in Ravensburg-Eschach will die TWS Netz die Versorgungssicherheit stärken. Gleichzeitig soll die Leitung im Bedarfsfall auch Löschwasser bereitstellen können.

Auch im Netzgebiet Weingarten plant der Netzbetreiber weitere Maßnahmen. Zwischen den Hochbehältern Eratsrain auf der Gemarkung Schlier und Bockstall in Weingarten soll die Wasserleitung abschnittsweise weiter ausgebaut werden. Einen ersten Abschnitt hat die TWS Netz bereits im Jahr 2025 umgesetzt. Weitere Bauabschnitte mit einer Gesamtlänge von rund vier Kilometern sind ab 2027 vorgesehen.

Parallel dazu modernisiert das Unternehmen bestehende Anlagen der Trinkwasserversorgung. Dazu gehört die Erneuerung des Horizontalbrunnens Kammerbrühl in Ravensburg. Ziel ist es, dort weiterhin zuverlässig Wasser gewinnen zu können und gleichzeitig Energie- sowie Wartungsaufwand zu reduzieren.

Außerdem wird der Hochbehälter Kemmerlang in Ravensburg-Eschach erneuert. Damit soll sichergestellt werden, dass Trinkwasser auch künftig sicher gespeichert und zuverlässig ins Netz abgegeben werden kann.

„Wir investieren mit Strategie in Anlagen und Netz, weil beides unmittelbar zusammenhängt. Nur wenn Trinkwassergewinnung, Speicherung und Transport zuverlässig ineinandergreifen, lässt sich Trinkwasser dauerhaft in hoher Qualität bereitstellen“, sagt Andreas Wuhrer.

Herausforderungen für die Wasserversorgung nehmen zu

Die TWS versorgt in ihrem eigenen Netzgebiet Ravensburg, Weingarten und Eschach mit Trinkwasser. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen auch die Wassernetze weiterer Kommunen in der Region.

Nach Angaben der TWS steigen die Anforderungen an die Trinkwasserversorgung kontinuierlich. Längere Trockenphasen und Starkregenereignisse beeinflussen Wasserverfügbarkeit und Infrastruktur. Gleichzeitig nehmen Verbrauchsspitzen in verdichteten Siedlungsräumen zu.

Zusätzliche Herausforderungen entstehen durch strengere gesetzliche Vorgaben. Die TWS Netz entwickelt ihre Trinkwasserversorgung deshalb schrittweise weiter und verbindet Infrastrukturplanung, Wasserbedarf und langfristige Klimaentwicklung in einer systematischen Gesamtplanung.

(Quelle: TWS Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.