St. Elisabethen-Klinikum begrüßt neue Auszubildende und FSJler

Die Neulinge am St. Elisabethen-Klinikum.
Die Neulinge am St. Elisabethen-Klinikum. (Bild: OSK)

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Die klinischen Pflegelehrer am St. Elisabethen-Klinikum (EK) um Anja Richter haben zum Ausbildungsstart zwei Auszubildende zu Medizinischen Fachangestellten (MFA), zwei Auszubildende zu Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) und sechs Auszubildende zu Operationstechnischen Assistenten (OTA) begrüßt. Darüber hinaus starten 24 junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im EK. Im Westallgäu-Klinikum in Wangen sind es fünf.

Während sich die neuen MFA, ATA und OTA bereits für ihren Wunschberuf entschieden haben, haben die FSJler in den kommenden zwölf Monaten die Gelegenheit, verschiedene Gesundheitsberufe im Krankenhaus auszuprobieren und kennenzulernen. „Die FSJler werden auf unterschiedlichen Stationen eingesetzt – von der Radiologie bis hin zur Intensivstation“, erklärt Anja Richter.

In welcher Abteilung man als FSJler mit anpacken möchte, können Interessierte schon bei der Bewerbung angeben. „Wir begleiten unsere FSJler von Anfang an“, betont Anja Richter und ergänzt: „Auf allen Stationen gibt es geschulte Praxisanleiter, die bei Fragen weiterhelfen und ihnen zeigen, wie die Abläufe funktionieren.“

Jeden ersten Montag im Monat findet zudem eine Schulung für die FSJler bei den klinischen Pflegelehrerinnen zu verschiedenen Themen statt – dazu gehören z.B. „Patientenbeobachtung, Bewegungskonzepte – Wie bewege ich den Patienten im und außerhalb des Bettes?“, „Pflegeübergabe und Dokumentation – Was muss ich notieren oder weitergeben?“, „Erste Hilfe – Was tun, wenn es ernst wird?“ oder „Was ist Diabetes Mellitus?“

Bevor die Freiwilligen und Auszubildenden in ihre jeweiligen Einsatzstationen gingen, hatten die Pflegelehrer ein buntes Willkommensprogramm für sie vorbereitet. Neben einer Kennenlernrunde und Informationen über das Unternehmen erhielten die Teilnehmer eine Hausführung, wurden mit Hygieneregeln sowie der Vitalparametererhebung vertraut gemacht und durften schließlich einen Übungszirkel absolvieren. Dabei galt es, in Gruppen à acht Personen verschiedene Aufgaben zu meistern; darunter Puls-, Temperatur- und Blutdruckmessungen, ein Hilfsmittelparcours mit Rollstuhl/Bett und Klingelanlage sowie eine Näharbeit an einer Banane.

„Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Vor allem die praktischen Prüfungen wurden sehr gut angenommen und als sehr interessant bewertet“, beschreibt Anja Richter das Feedback der Teilnehmer.

„Für uns sind die Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres eine große Bereicherung, da sie frischen Wind auf unsere Stationen bringen. Die FSJler wiederum bekommen einen guten Einblick in das umfangreiche Arbeitsfeld einer Klinik und machen interessante Erfahrungen, die ihr Leben bereichern werden“, sagt die Pflegelehrerin. Bei der OSK kann nach dem FSJ, das in der Regel ein Jahr dauert, bei entsprechender Eignung direkt eine Ausbildung zur Pflegefachkraft, MFA, OTA oder ATA oder ein Pflegestudium angeschlossen werden.

„Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich der ein oder andere Teilnehmer des FSJ dafür entscheidet“, betont Anja Richter. „Einige möchten danach auch gern Medizin studieren. Das FSJ gibt den Teilnehmern hier schon einen sehr guten Einblick und ist eine gute Vorbereitung“, weiß sie aus Erfahrung. 

(Pressemitteilung: OSK)