Sicherheit im Alltag Hausnotruf vom DRK Ravensburg: Diese Lösungen gibt es
Der DRK-Kreisverband Ravensburg bietet verschiedene Hausnotrufsysteme für zu Hause und unterwegs an. Fast 1.600 Menschen nutzen das Angebot bereits.

Autor
Acht unterschiedliche Geräte stehen beim DRK-Kreisverband Ravensburg zur Auswahl. Sie reichen von klassischen Hausnotrufsystemen für die Wohnung bis zu mobilen Lösungen, die auch unterwegs genutzt werden können. Christian Neusch, Leiter der Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Ravensburg, verantwortet den Bereich Hausnotruf.
Die verschiedenen Systeme sollen Menschen dabei unterstützen, auch im Alter oder bei Krankheit möglichst lange in der eigenen Wohnung zu leben. Gleichzeitig können sie Angehörigen zusätzliche Sicherheit geben.
Hausnotruf für zu Hause und unterwegs
Das Angebot umfasst stationäre Hausnotrufgeräte, die über einen analogen Telefonanschluss oder eine Telefonanlage verbunden werden. Andere Modelle verfügen über eine eigene SIM-Karte und nutzen das Mobilfunknetz.
Daneben gibt es kombinierte Systeme, die sowohl innerhalb der Wohnung als auch unterwegs im öffentlichen Raum eingesetzt werden können. Einige Geräte bieten mehrere Verbindungsmöglichkeiten. Zum Angebot gehören außerdem Modelle, die einer Smartwatch ähneln.
Welches System geeignet ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und den technischen Gegebenheiten ab. Das Technikteam des DRK unterstützt bei der Auswahl und bietet auf Wunsch auch Beratungstermine in der eigenen Wohnung an. Angehörige können in die Entscheidung einbezogen werden.
Fast 1.600 Menschen nutzen den Hausnotruf
Derzeit nutzen fast 1.600 Menschen den Hausnotruf des DRK-Kreisverbands Ravensburg. Im Hintergrund sorgt ein Netzwerk aus Technikteam, Hausnotrufzentrale und weiteren beteiligten Stellen für die Betreuung.
Im Rahmen eines laufenden Digitalisierungsprojekts werden zentrale Abläufe digitalisiert und zusammengeführt. Ziel ist, dass das DRK, sein Technikteam und die Hausnotrufzentrale über denselben aktuellen Datenstand verfügen.
Im Einsatzfall erhält die Rettungsleitstelle die erforderlichen Informationen. Welche persönlichen Daten im System hinterlegt werden, vereinbart das DRK mit den Nutzern beim Vertragsabschluss.
Technische Unterstützung und flexible Beratung
Beratungstermine mit dem Technikteam werden individuell vereinbart und an die zeitlichen Möglichkeiten der Interessenten angepasst.
Bei technischen Schwierigkeiten stehen eine technische Rufbereitschaft und ein Notdienst zur Verfügung. Damit soll sichergestellt werden, dass Nutzer auch bei Problemen mit ihrem Hausnotrufgerät Unterstützung erhalten.
Pflegekasse kann Kosten übernehmen
Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen Pflegekassen die Kosten für einen Hausnotruf vollständig oder beteiligen sich daran. Ob eine Kostenübernahme möglich ist, wird im Rahmen der persönlichen Beratung geklärt.
Das DRK unterstützt auf Wunsch auch bei der Antragstellung.
Weitere Informationen zum Hausnotruf gibt es bei Christian Neusch, Soziale Dienste, DRK-Kreisverband Ravensburg, unter Telefon 0751 56061-68 oder per E-Mail an [email protected].
(Quelle: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Ravensburg e.V)
Schlagwörter
WOCHENBLATT bei Google bevorzugen
Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 30.10.2026, 13:40 Uhr





