Mitgliederversammlung des Fördervereins „Kapelle Osterhofen“

Mitgliederversammlung des Fördervereins „Kapelle Osterhofen“
Gruppenbild (von links): Gerda Hymer, Markus Schmid, Rosa Eisele, Pfr. Stefan Werner, Monika Ludy, Franz Maucher, Florian Eisele, Franz Fluhr, Oliver Stefan. (Quelle: Rudi Martin)

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Im Pavillon des Gasthauses Rose (Hittelkofen) fand Ende April 2024 die jährliche Mitgliederversammlung des 2020 gegründeten Fördervereins „Kapelle Osterhofen“ statt.

Gäste und Mitglieder des rührigen Vereins konnten sich davon überzeugen, dass gerade diese Vereinsgründung ein ganz wichtiger Schritt war, um die ersehnte Sanierung und Wiederöffnung der Kapelle voranzubringen. Der engagierte Vorsitzende Markus Schmid begrüßte die Gekommenen.

Riesenbeifall gab es für Gerda Hymer, als Markus Schmid erwähnte, dass durch ihre großzügige Spende von 50.000 Euro ein bedeutender Schub zur Finanzierung des geschätzt 700.000 Euro Sanierungsvorhabens dieses sakralen, kunsthistorischen Kleinods erfolgt ist.

Dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Markus Schmid war zu entnehmen, welche Bedeutung gerade das Jahr 2023 mit all den Zusagen von Landes- und Bundesmitteln hatten. Dem Finanzbericht des Kassenverwalters Oliver Stefan zufolge ist das Spendenaufkommen auch durch Einzelspenden deutlich angewachsen. Das Zahlenmaterial wurde detailliert dargestellt.

Mit Spannung wurde dann der Vortrag von Bürgermeisterin Monika Ludy verfolgt. Der Finanzchefin der Stadt merkte man an, dass die Restaurierung der Kapelle für sie eine Herzensangelegenheit ist. Sie hatte sich intensiv darum bemüht und auch Wege gefunden, wie das Vorhaben gelingen kann.

So sieht der momentane Finanzierungsplan aus. Die Kostenschätzung im April 2024 beläuft sich auf 660.000 Euro. Rechnet man eine Kostensteigerung hinzu, ist von 700.000 Euro auszugehen. Die Finanzierung durch gesicherte Zuschüsse (Bund 210.000 Euro, Land 116.000 Euro, Landkreis 8.000 Euro, Spenden 8.000 Euro) erreicht 358.000 Euro. Somit ergibt sich ein Restbetrag von 358.000 Euro. Dieser Betrag wird folgend finanziert: Förderverein mit 100.000 Euro, Kath. Kirchenpflege mit 100.000 Euro, Stadt Bad Waldsee (Eigentümerin der Kapelle) mit 158.000 Euro.

Nach all den Zusagen kann jetzt im Sommer 2024 mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen werden und eine Wiederöffnung der Kapelle ist dann im Frühsommer 2025 in Aussicht.  Rosa Eisele weckte rückblickend mit einer PP-Präsentation verschiedenster Szenenbilder das Interesse an Spendenaktionen. Einen überwältigenden Applaus gab es dann, als die Ortsvorsteherin das Heimatbuch über Haisterkirch als Dankeschön an Gerda Hymer überreichte..

So setzt sich das Vorstandsteam 2024 zusammen: 1. Vorsitzender Markus Schmid, 2. Vorsitzender Florian Eisele, Pfarrer Stefan Werner, Ortsvorsteherin Rosa Eisele, Franz Maucher (Jüngere Marianische Bruderschaft), Peter Fluhr (Ältere Marianische Bruderschaft), Schriftführerin Dr. Carmen Pöhl, Kassierer Oliver Stefan.

(Quelle: Rudi Martin)