Zusammenschluss der Sparkassen Regierung von Schwaben stimmt Fusion zu

Regierung von Schwaben stimmt Fusion zu
V.l.n.r.: Alois Held (Erster Bürgermeister der Stadt Thannhausen), Daniel Gastl (Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Günzburg-Krumbach), Gerhard Jauernig (Oberbürgermeister der Stadt Günzburg), Martin Sailer (Landrat Landkreis Augsburg), Ralf Wetzel (Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Ziemetshausen), Hubert Fischer (Erster Bürgermeister der Stadt Krumbach), Jan Rothenbacher (Oberbürgermeister der Stadt Memmingen), Lorenz Müller (Erster Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen), Dr. Stephan Winter (Erster Bürgermeister der Stadt Mindelheim), Alex Eder (Landrat Landkreis Unterallgäu) und Thomas Munding (Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Schwaben-Bodensee). (Bild: Sparkasse Günzburg-Krumbach, Demet Karatas)

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Die Regierung von Schwaben hat die Fusion der Sparkasse Schwaben-Bodensee und der Sparkasse Günzburg-Krumbach zum 1. Juli genehmigt. Die technische Fusion (Zusammenführung der Datenbestände beider Sparkassen) erfolgt zum 17. November.

Positiver Einfluss der neuen Sparkasse auf die Region

Die Träger der beiden Sparkassen sind sich einig: „Hier bündeln sich zwei kerngesunde und leistungsstarke Partner. Kunden, aber auch die regionale Wirtschaft werden von der neuen, erfolgreichen Sparkasse profitieren“, sagt Martin Sailer, Landrat des Landkreises Augsburg und Verwaltungsratsvorsitzender der aktuellen Sparkasse Schwaben- Bodensee.

„Die Vorteile entstehen für die gesamte Region. Für Kunden und Mitarbeitende der Sparkasse Günzburg-Krumbach ist die Fusion ein Gewinn“, sagt Gerhard Jauernig, Oberbürgermeister der Stadt Günzburg und Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Günzburg-Krumbach.

Viertgrößte Sparkasse in Bayern entsteht

Die neue Sparkasse Schwaben-Bodensee wird – gemessen an ihrer Bilanzsumme von rund 11,8 Milliarden Euro – Platz vier der 49 Sparkassen Bayerns belegen. „Wir freuen uns sehr, dass die Regierung von Schwaben unserer Fusion zugestimmt hat“, sagt Thomas Munding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwaben-Bodensee.

Sein künftiger Stellvertreter Daniel Gastl, derzeit Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Günzburg-Krumbach, ergänzt: „Unsere intensive Projektarbeit läuft bereits auf Hochtouren. Wir arbeiten zielstrebig daran, unseren Kunden auch in Zukunft eine stabile und innovative Sparkasse zu bieten.“ Etwa 1.400 Mitarbeitende wirken künftig am Erfolg der neuen Sparkasse mit.

„Dieser ist nur durch unsere engagierte Belegschaft möglich. Deshalb möchten wir langfristige Arbeitsplätze in unserem Geschäftsgebiet sichern“, sagt Thomas Munding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwaben-Bodensee. Die neue Sparkasse hat ihren Hauptsitz ab dem 1. Juli in Memmingen. Weitere Sitze sind in Augsburg, Günzburg und Lindau. Darüber hinaus gibt es Kompetenzzentren in den Städten Krumbach, Mindelheim und Schwabmünchen.

Fusionsziel und Werte der neuen Sparkasse

Fusionsziel ist und bleibt laut Munding und Gastl eine kundenorientierte Sparkasse mit regionaler Verwurzelung zum Wohle der Bürger, der heimischen Wirtschaft, des Handwerks, des Handels, der freien Berufe, der Landwirtschaft, der Kommunen und der Industrie. „Mit der Genehmigung der Regierung von Schwaben liegt eine vielversprechende Zukunft vor uns“, sagt Munding.

Die neue Sparkasse in Zahlen

Wesentliche Rahmendaten der neuen Sparkasse Schwaben-Bodensee
Rang 4 in Bayern, bezogen auf die Bilanzsumme (durchschnittlich)
99 Geschäftsstellen (inkl. SB-Geschäftsstellen)
11.894 Millionen € Bilanzsumme
16.507 Millionen € bilanzielles Kundengeschäftsvolumen
7.753 Millionen € Kundenkredite
8.754 Millionen € Kundeneinlagen
1.402 aktive Beschäftigte

Alle Werte Stand: 31.12.2022

(Pressemitteilung: Sparkasse Schwaben-Bodensee)