Zum Inhalt springen
Werbemöglichkeiten
Stellenmarkt

Ausbreitung soll verhindert werden Japankäfer: Quarantänezone bei Lindau festgelegt

Lesezeit 2 Minuten
Der Japankäfer kann mehr als 400 Pflanzenarten befallen und erhebliche Schäden an Pflanzen und Grünflächen verursachen.
Der Japankäfer kann mehr als 400 Pflanzenarten befallen und erhebliche Schäden an Pflanzen und Grünflächen verursachen. (Bild: LfL)

Der Japankäfer ist inzwischen auch in Lindau nachgewiesen worden. Ab 4. September gelten in zwei Gebieten im unteren Landkreis besondere Regelungen.

Betroffen sind die Gebiete Lindau-Sigmarszell und Lindau-Weißensberg. Beide sind unter Quarantäne gestellt worden. Eine wesentliche Vorgabe ist, dass Grünschnitt und Aushubmaterial aus der Quarantänezone nicht mehr abgefahren werden dürfen.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat die Quarantänezone für die betroffenen Bereiche festgelegt. Die genauen Grenzen sowie die verbindlichen Maßnahmen und Regelungen sind in einer Allgemeinverfügung der LfL festgelegt, die am Freitag, 4. September, in Kraft treten soll.

Informationen zu Grenzen und Maßnahmen

Für weitere Informationen zur Quarantänezone, zu den genauen Gebietsgrenzen, den geltenden Maßnahmen und Regelungen sowie zum Umgang mit Pflanzen, Boden und pflanzlichem Material ist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft als zuständige Behörde Ansprechpartnerin.

Aktuelle Informationen, eine digitale Übersichtskarte der Quarantänezone sowie weitere Hinweise zum Japankäfer sind unter https://www.lfl.bayern.de/ips/pflanzengesundheit/281716/index.php abrufbar.

Die Stadt Lindau bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Betriebe, die Vorgaben der Quarantänezone zu beachten und damit dazu beizutragen, eine weitere Ausbreitung des Japankäfers zu verhindern.

Daran ist der Japankäfer zu erkennen

Der Japankäfer ist mit einer Länge von etwa 8 bis 11 Millimetern ungefähr so groß wie eine Kaffeebohne. Auffällig sind sein metallisch-grüner Kopf und Halsschild sowie die kupferfarben schimmernden Flügeldecken.

Besonders charakteristisch sind die zwölf weißen Haarbüschel: Jeweils fünf befinden sich an den Körperseiten, zwei weitere am Ende des Hinterleibs. Bei Gefahr spreizt der Käfer ein hinteres Beinpaar seitlich vom Körper ab.

Der Japankäfer kann mehr als 400 Pflanzenarten befallen und damit erhebliche Schäden anrichten. Auch die Larven können Schäden verursachen. Sie leben als Engerlinge im Boden und ernähren sich von Pflanzenwurzeln.

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
04.09.2026, 10:42 Uhr
Letzte Aktualisierung
07.09.2026, 11:19 Uhr
Entstehung
Mit Unterstützung eines KI-Systems, redaktionell geprüft

Mehr aus Lindau und der Region Lindau