Leise rieselt der „Schnee“ Bundespolizei weist vier Ausländer mit Kokain- und Haschischbesitz zurück

Bundespolizei weist vier Ausländer mit Kokain- und Haschischbesitz zurück
Am Samstag (22. November) hat die Bundespolizei ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung und vier Insassen am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) einer Grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. (Bild: Bundespolizei)
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Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Hörbranz auf der A96 hat die Bundespolizei vier Männer gestoppt, die ohne gültige Papiere unterwegs waren und Betäubungsmittel mitführten. Neben Haschisch fanden die Beamten auch Kokainspuren – das Fahrzeug wurde sichergestellt, alle Insassen nach Österreich zurückgewiesen.

Kontrolle am Grenzübergang Hörbranz

Am Samstag, 22. November, hat die Bundespolizei ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) kontrolliert. In dem Auto saßen vier Männer unterschiedlicher Nationalität. Bereits beim Öffnen der Fahrertür fiel den Beamten ein starker Cannabisgeruch auf.

Der 31-jährige kosovarische Fahrer konnte gültige Papiere vorlegen. Der 23-jährige kosovarische Beifahrer sowie ein 18-jähriger afghanischer Mitfahrer hatten hingegen keine gültigen Reisedokumente für die Einreise nach Deutschland dabei.

Drogen- und Waffenfunde im Fahrzeug

Bei der Durchsuchung stellten die Bundespolizisten beim Fahrer ein zugriffsbereites Einhandmesser in der Jackentasche fest. Zudem fanden sie in seiner im Fahrzeug liegenden Lederjacke 4,4 Gramm Haschisch. Auffällig waren außerdem weiße Pulverrückstände auf der Jacke, die sich nach Überprüfung als Kokain herausstellten.

Beim Beifahrer entdeckten die Beamten zwei sogenannte Grinder mit Marihuana-Resten. Der 18-jährige afghanische Mitfahrer hatte rund vier Gramm Haschisch in seiner Jackentasche. Ein 21-jähriger syrischer Mitfahrer trug einen Ring, in dem ebenfalls Haschisch versteckt war.

Kokainspuren an Autotür entdeckt

Bei einer weiteren Untersuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten an der rechten hinteren Tür weiße Pulveranhaftungen. Diese hätten auf den ersten Blick als Schnee durchgehen können – ein durchgeführter Drogenwischtest ergab jedoch Kokainspuren.

Nach Einschätzung der Bundespolizei hatten die Insassen die Droge offenbar kurz vor der Kontrolle aus dem Fenster entsorgt, um Spuren im Fahrzeug zu beseitigen. Der afghanische Mitfahrer, der auf dem betroffenen Sitzplatz saß, reagierte bei einem Drogenwischtest ebenfalls positiv. Die Männer gaben später an, dass es sich um rund vier Gramm Kokain gehandelt habe.

Ein freiwilliger Urintest beim Fahrer verlief positiv auf Kokain und THC.

Zoll und Drogenspürhund im Einsatz

Aufgrund der Funde wurden Beamte des Zolls hinzugezogen, die das Fahrzeug mit einem Drogenspürhund durchsuchten. Obwohl der Hund an zwei Stellen deutlich reagierte, konnten keine weiteren Betäubungsmittel aufgefunden werden.

Mehrere Straftatbestände festgestellt

Gegen alle vier Insassen besteht der Verdacht des grenzüberschreitenden Verbringens von Betäubungsmitteln. Zusätzlich stehen der kosovarische Beifahrer und der afghanische Mitfahrer im Verdacht der unerlaubten Einreise.

Dem Fahrer werden darüber hinaus Schleusung von Ausländern, Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Einreise verweigert – Fahrzeug sichergestellt

Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die Halterfirma informiert. Aufgrund der begangenen Straftaten und der daraus resultierenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit wurde allen Insassen die Einreise nach Deutschland verweigert und sie nach Österreich zurückgewiesen.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.