AOK: Sichtbarkeit schafft Sicherheit auf dem Schulweg

AOK: Sichtbarkeit schafft Sicherheit auf dem Schulweg
Strahlende Kinder bei der Übergabe - mit Schulleiterin Johanna Bötsch, Klassenlehrerin Gabi Hein, 2. Bürgermeister Markus Mohr, AOK Ingrid Bodenmüller-Bader und Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Lindau Ulfried Müller (von links nach rechts). (Bild: AOK)
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Fremde Umgebung, anderer Tagesablauf, neue Freunde – für Erstklässler gestaltet sich der Start in die Schulzeit aufregend. Ungewohnt für die meisten Schulkinder ist auch der tägliche Schulweg durch den oft turbulenten Straßenverkehr.

Um deren Sicherheit zu erhöhen, stattet die AOK in Kempten-Oberallgäu-Lindau zum Schulstart alle Abc-Schützen der Grundschulen in Stiefenhofen, in Nonnenhorn und in Fischen (OA) mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. Die AOK kooperiert bei der Aktion mit der Landesverkehrswacht Bayern. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen.

Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Lindau Ulfried Müller, Konrektorin Judith Dolleschel und Bürgermeister Rainer Krauß (mittlere Reihe von links nach rechts), Polizei (Verkehrserziehung) Peter Kraus, AOK Ingrid Bodenmüller-Bader (untere Reihe) und die ABC Schützen der GS Nonnenhorn.
Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Lindau Ulfried Müller, Konrektorin Judith Dolleschel und Bürgermeister Rainer Krauß (mittlere Reihe von links nach rechts), Polizei (Verkehrserziehung) Peter Kraus, AOK Ingrid Bodenmüller-Bader (untere Reihe) und die ABC Schützen der GS Nonnenhorn. (Bild: AOK)

Sehen und gesehen werden

Kinder können den Straßenverkehr noch nicht hinreichend überblicken – dafür sind sie körperlich schlicht zu klein. Umgekehrt sind die kleinen Fußgänger für andere Verkehrsteilnehmende oft schwer auszumachen. Sie verhalten sich spontaner und impulsiver als Erwachsene und laufen oft ohne Vorwarnung auf die Straße.

„Sehen und gesehen werden – dieser Grundsatz hilft, den Schulweg sicherer zu machen und die Sicherheitsüberwürfe tragen dazu wesentlich bei“, so Ingrid Bodenmüller-Bader von der AOK. Im Herbst beginnt zudem die dunkle Jahreszeit, in der sich die Kinder häufig in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter auf den Weg zur Schule machen müssen.

(von links nach rechts)Ingrid Bodenmüller-Bader von der AOK, Natalie Schorn Konrektorin der GS Fischen, Jürgen Illg von der Kreisverkehrswacht Kempten, Jochen Bay Polizei Sonthofen und Rudi Frank Verkehrswacht Oberallgäu bei der Übergabe der Trapeze an der Grundschule Fischen.
Ingrid Bodenmüller-Bader von der AOK, Natalie Schorn Konrektorin der GS Fischen, Jürgen Illg von der Kreisverkehrswacht Kempten, Jochen Bay Polizei Sonthofen und Rudi Frank Verkehrswacht Oberallgäu bei der Übergabe der Trapeze an der Grundschule Fischen. (Bild: AOK)

Autofahrende erkennen Fußgänger in dunkler Kleidung erst auf eine Entfernung von 25 Meter. Helle Kleidung erweitert die Sichtbarkeit bereits auf rund 50 Meter, mit Reflektoren steigert sie sich laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sogar auf bis zu 160 Meter. „Ein guter Grund, warum Kinder im Straßenverkehr generell die reflektierenden Sicherheitsüberwürfe tragen sollten, nicht nur auf dem Weg zur Schule“, empfiehlt Ulfried Müllervon der Kreisverkehrswacht in Lindau.

Bereits seit vier Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Landesverkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler zum Schulanfang mit Sicherheitsüberwürfen auszustatten. Für dieses Schuljahr werden davon bayernweit mehr als 106.000 an die Abc-Schützen verteilt.

(Pressemitteilung: AOK)