20 Nikolause hüpfen ins eiskalte Wasser des Bodensees

Nikolausschwimmen: Schaulustige schauen den Schwimmern im Bodensee zu.
Nikolausschwimmen: Schaulustige schauen den Schwimmern im Bodensee zu. (Bild: Davor Knappmeyer)

Davor Knappmeyer
Davor Knappmeyer

Das zwanzigste Nikolausschwimmen der Wasserwacht Lindau sorgte letzten Samstag für viel Spaß. Die bunte Truppe aus fünf Frauen und 15 Männern hatte nur ein Ziel: Ab ins kalte Wasser. Für etwas Wärme sorgte eine fröhliche Nikolausmütze.

Unter all den mutigen Schwimmern war auch Paul Bieber, Weltmeister im Eismeilen-Schwimmen. Nur mit einer Badehose bekleidet wagte er sich auf die 800 Meter lange Strecke. Fazit: Zwei Schwimmer waren ohne Neoprenanzug unterwegs. Die Außentemperatur betrug drei Grad C, die Wassertemperatur zeigte sieben Grad C an.

Die Route führte vom Segelhafen in den Bundesbahnhafen auf der Lindauer Insel. Für das festliche Ambiente wurde von den Schwimmern ein Christbaum auf einer Plattform über die gesamte Distanz gezogen. Drei Boote der Wasserwacht sicherten die Strecke ab.

(Bilder: Davor Knappmeyer)

„Aus purer Freude dabei“

Nach rund 30 Minuten im kalten Wasser wurden die tapferen Schwimmer unter tosendem Applaus von den vielen Besuchern der Lindauer Hafenweihnacht empfangen. „Ich bin aus purer Freude dabei“, teilte eine Schwimmerin mit. „Obwohl es anfangs extrem kalt gewesen sei, habe sich die Kälte nach einigen Minuten im Wasser dank der Schwimmbewegungen zum Glück verzogen“. Das Fazit für sie und viele andere Teilnehmer war klar: „Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!“