Mit Schlauchwaschanlage und Atemmaskenreinigung Neubau für die Werkfeuerwehr Singen

Neubau für die Werkfeuerwehr Singen
Rund 140 Einsätze fährt die Werkfeuerwehr von Takeda jedes Jahr – ihre Aufgabengebiete reichen vom Notfallmanagement über den Betriebssanitätsdienst, die Absturzsicherung und Höhenrettung bis zum vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz. (Bild: Takeda)
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Die rund 50 Frauen und Männer der behördlich anerkannten Werkfeuerwehr von Takeda haben ihr neues berufliches Zuhause bezogen: Am 27. September konnte der großzügige Neu- und Umbau auf dem Gelände des Pharmaunternehmens im Osten von Singen eingeweiht werden.

Unter den Gästen waren auch Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands, der Feuerwehren Singen und Radolfzell, der Kreisbrandmeister sowie die Architekten. „Mit der neuen Fahrzeughalle und den angrenzenden Räumlichkeiten investieren wir in die Sicherheit am Standort“, sagt Dr. Dirk Oebels, Geschäftsführer und Leiter der Produktionsstätte von Takeda in Singen.

„So tragen wir Verantwortung für unsere rund 1.200 Mitarbeitenden und schaffen auch in Zukunft ein sicheres Arbeitsumfeld.“ Dreieinhalb Millionen Euro flossen insgesamt in das Projekt, das indirekt auch den Bürgern in der Stadt Singen und dem Landkreis Konstanz zugutekommt: Denn die Werkfeuerwehr von Takeda pflegt enge Partnerschaften mit den umliegenden Feuerwehren und stellt regelmäßig den Trainingsort für externe Kameraden. Und auch wenn es außerhalb des Werksgeländes brennt oder im Notfall Unterstützung benötigt wird, rücken die Feuerwehrleute von Takeda aus.

Neubau schafft ideale Arbeitsbedingungen

Schulungen in der Halle für die Einsatzfahrzeuge, ein improvisiertes Büro in einer ehemaligen Garage, keine Abstellmöglichkeiten für die Notstromaggregate – die Bedingungen, unter denen Pasquale Musacchio und sein Team der Werkfeuerwehr von Takeda zuletzt gearbeitet haben, stellten ihn immer wieder vor Herausforderungen.

Das Gebäude der Werkfeuerwehr wurde aufwändig umgebaut.
Das Gebäude der Werkfeuerwehr wurde aufwändig umgebaut. (Bild: Takeda)

„Wir haben uns immer besser ausgestattet, erhöhten die Anzahl unseres notwendigen Equipments, rekrutierten neue Kollegen – irgendwann wurde der Platz einfach zu knapp“, erinnert er sich. Und sein Stellvertreter Viktor Neumann ergänzt: „Die Atemschutz- und die Brandschutzausbildung für Feuerwehr und Sanitätsdienst musste in der Fahrzeuggarage stattfinden – wir haben am Ende tatsächlich ein wenig improvisiert.“

Fundament für den Schutz der Belegschaft

14 hauptberufliche und 32 nebenberufliche Einsatzkräfte hat die Werkfeuerwehr von Takeda in Singen – sie sind 24 Stunden an sieben Tagen die Woche im Einsatz. Die Mannschaft, zu der auch sieben Frauen gehören, hat den Neubau auf dem Gelände des Unternehmens mittlerweile bezogen: In den letzten knapp zwei Jahren ist angrenzend an das existierende Gebäude in nördlicher Richtung zur Robert-Bosch-Straße eine neue Fahrzeughalle entstanden.

Das Gebäude selbst wurde aufwändig umgebaut: Im ersten Obergeschoss befinden sich nun die langersehnten Sozial- und Schulungsräume. Im Untergeschoss sind eine Werkstatt, eine Schlauchwasch- und Prüfanlage und die Atemschutzwerkstatt untergebracht. „Der Neubau unseres Feuerwehrhauses ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit an unserem Standort“, so Pasquale Musacchio. „Mit modernen Räumlichkeiten und aktueller Technik schaffen wir die besten Voraussetzungen, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können. Dieses Gebäude steht für den Zusammenhalt und das Engagement unserer Werkfeuerwehr und ist ein symbolisches Fundament für den Schutz der Mitarbeitenden.“

Unterstützung für die Feuerwehren in der Stadt Singen und dem Landkreis Konstanz

Rund 140 Einsätze fährt die Werkfeuerwehr von Takeda jedes Jahr – ihre Aufgabengebiete reichen vom Notfallmanagement über den Betriebssanitätsdienst, die Absturzsicherung und Höhenrettung bis zum vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz.

Dabei sind die Aufgaben nicht nur auf das Werksgelände von Takeda beschränkt. Die Werkfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Singen arbeiten eng zusammen – die beiden Einheiten kooperieren bei der Ausbildung oder auch der Reinigung von Einsatzkleidung. Seit zwei Jahren organisiert die Werkfeuerwehr Atemschutz- und Grundausbildungslehrgänge am Standort, an denen auch Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis Konstanz teilnehmen. Jährlich werden Übungen mit anderen Feuerwehren abgehalten, auch die sogenannte Atemschutzbelastungsstrecke auf dem Werksgelände wird von externen Einsatzkräften für Trainings genutzt.

„Diese Partnerschaften sind uns wichtig. So üben wir die Zusammenarbeit und bleiben in Kontakt“, sagt Viktor Neumann. Im Bedarfsfall werden er und seine Leute als unterstützende Einheit alarmiert. „Wenn es mehrere Einsätze gleichzeitig gibt oder der Einsatzort in unserer Nähe liegt und wir schneller vor Ort sein können, dann rücken wir aus.“ So leistet Takeda in Singen auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.

(Pressemitteilung: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG)