Feuerwehr Konstanz: Übergabe des Feuerwehrhaus Dettingen-Wallhausen

Feuerwehr Konstanz: Übergabe des Feuerwehrhaus Dettingen-Wallhausen
Besonderes Wiedererkennungsmerkmal des Feuerwehrhauses ist seine karbonisierte Holzfassade. (Bild: Feuerwehr Konstanz)

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Am Samstag, 9. März konnte das Feuerwehrhaus der Abteilung Dettingen-Wallhausen an die Feuerwehr Konstanz übergeben werden.

Oberbürgermeister Uli Burchardt sprach von einem Tag der Freude. Nach 1,5 Jahren Bauzeit konnte das moderne, energieeffiziente und funktionelle Feuerwehrhaus nun fertiggestellt werden. Er betonte wie wichtig die Feuerwehr für das Dorfleben sei, da die Feuerwehr auf den Dörfern der Dreh-und-Angelpunkt des Dorflebens darstelle.

Der Neubau des Feuerwehrhauses war auf Grundlage des Feuerwehrbedarfsplans angestoßen worden und kostete knapp 3,6 Millionen Euro. Weitere drei neue Feuerwehrhäuser sollen folgen. Oberbürgermeister Uli Burchardt sprach von einer Investition für das sichere Leben in Konstanz und der Konstanzer Vororte. Er betonte in diesem Zuge auch, dass es wichtig ist eine funktionierende Feuerwehr zu haben und dankte im Namen der Stadt allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement.

Abteilungskommandant Mathias Rudolf berichtete von der Bauphase und den vielen Stunden, welche für die Planung nötig gewesen waren. Fast 61 Jahre war die Abteilung Dettingen-Wallhausen im Gerätehaus in der Kapitän-Romer-Straße untergebracht. Die Einsatzfahrzeuge mussten mit eingeklappten Spiegeln aus der Fahrzeughalle ausfahren und konnten auch nur mit wenigen Zentimetern Platz wieder eingeparkt werden.

Das neue Feuerwehrhaus sei ein großer Fortschritt für die Abteilung Dettingen-Wallhausen. Durch den Neubau konnte die Jugendfeuerwehr, welche im alten Gerätehaus keinen Platz hatte, nun auch endlich eigene Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus beziehen. Damit soll die zukünftige Jugendarbeit auch unterstützt und weiter vorangetrieben werden. Er dankte für das entgegengebrachte Vertrauen während der Bauphase und zeigte sich sichtlich stolz über das Ergebnis.

Kreisbrandmeister Andreas Egger beglückwünschte die Feuerwehr und lobte den tollen Bau. Er hob hervor, dass ein Feuerwehrhaus mehr als nur ein Fahrzeugstellplatz und Lager sei, da dieses ein Ort des Zusammentreffens und eine Art Heimat für die Feuerwehrangehörigen wäre. Seitens des Landkreises wurde der Feuerwehrhausbau mit 230.000 Euro gefördert.

Kommandant Bernd Roth sprach von einem gelungenen Bauprojekt. Durch den Neubau konnten die besten Voraussetzungen für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen werden. Er dankte im Namen der Feuerwehr Konstanz allen beteiligten Stellen und auch besonders dem Gemeinderat, welcher den Beschluss des Neubaus unterstützte und die nötigen Gelder hierfür bewilligte. Dies sei ein großes Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr.

Oberbürgermeister Uli Burchardt übergab zusammen mit allen Projektbeteiligten nach den offiziellen Reden symbolisch einen Schlüssel für das neue Feuerwehrhaus an Kommandant Bernd Roth.

Das Feuerwehrhaus:

Der Bau ist ein kompletter Holzbau. Bei der Planung wurde großer Wert auf die Funktionalität des Gebäudes gelegt. So sind im Erdgeschoss der Alarmparkplatz für die anrückenden Kräfte, ein Alarmeingang, die Umkleidespinde mit Schwarz-/Weißtrennung, die Fahrzeughalle mit Abgasabsauganlage und eine Funkzentrale.

Im ersten Stock sind die Sozialräume der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr untergebracht. Ergänzt werden diese Räume durch einen großen Schulung- und Aufenthaltsraum sowie Büros und eine Küche. Das Feuerwehrhaus setzt auf regenerative Energien. Neben einer PV-Anlage ist auch eine Wärmepumpe verbaut worden. Besonderes Wiedererkennungsmerkmal des Feuerwehrhauses ist seine karbonisierte Holzfassade.

(Pressemitteilung: Feuerwehr Konstanz)