Neues Team, neues Programm Das KiKuZ startet mit neuen Mitarbeitern in den Herbst

Das KiKuZ startet mit neuen Mitarbeitern in den Herbst
Das Kikuz-Team ist wieder komplett: Petra Asal, Sebastian Bäuerle, Juli Ewert, Claudia Kienzler, Rahel Heines. Nicht im Bild: Theresa Köngeter. (Bild: Stadt Konstanz)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Endlich ist das KiKuZ-Team wieder komplett! Juliana Ewert (Kultur- und Medienpädagogin), Sebastian Bäuerle (Bewegung und Ernährung), Theresa Köngeter (Natur- und Erlebnispädagogik) sowie Rahel Heines (FSJ) vervollständigen das Team um die langjährigen Mitarbeiterinnen Claudia Kienzler (Einrichtungsleitung) und Petra Asal (Krea- und Holzwerkstatt, Zirkuspädagogik).

Neu im Programm ist die Medienwerkstatt – immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Hier haben die Kinder die Möglichkeit mit Kamera und Mikrofon, Stimme und Musik zu experimentieren und etwas über Medientechnik zu lernen.

Alt Bewährtes, wie die Kreativ- und Holzwerkstatt, die Spielräume, Bouldern, Kletterausflüge, der Töpferkurs und auch das Kino mit spannenden Filmen, stehen aber natürlich auch wieder im Programm. Auch das traditionelle Kerzenziehen vom 27. bis 30. November wird natürlich auch nicht fehlen und ergänzt das vielfältige Programm für den Herbst.

Die Herbstferien stehen dieses Jahr unter dem Motto „Lirumlarumlesestil“ und findet im Rahmen der 28. Kinder- und Jugendliteraturtrage 2023 statt. Im Workshop mit Medienreferent Fritz Wäldin werden Comics am Tablet selbst gestaltet. Mit der Autorin Christine Zureich werden Wörter und Bilder aus alten Zeitschriften zu neuen Aussagen und Gedichten geklebt. Und wer sich für Geräusche, Geschichten erzählen, für Ton- Technik und Stimme interessiert ist im Hörspielprojekt richtig.

Der neue Programmflyer mit allen Informationen liegt in den Konstanzer Grundschulen, im KiKuZ und in den städtischen Auslagestellen aus oder ist unter www.kikuz.de nachzulesen. Für alle Veranstaltungen, die eine Anmeldung erfordern, kann man sich bis 28. September, um 12 Uhr vormerken lassen. Sollten mehr Vormerkungen eingehen als Plätze vorhanden entscheidet das Los. Auch nach dem Stichtag sind Anmeldungen noch möglich sofern es freie Plätze gibt.

Im Seniorenzentrum Bildung + Kultur ist beim Kinoabend am Freitag, 6. Oktober, um 18 Uhr der Dokumentarfilm (2022) „Bettina“ zu sehen. Regisseur Lutz Pehnert beleuchtet darin das Leben der Liedermacherin Bettina Wegner. 1947 wurde sie in Westberlin geboren, doch ihre Familie zog früh in den Osten. Obwohl es viele Widerstandskämpfer nicht mehr in der DDR aushalten und flüchten, hält Bettina an ihrer Heimat fest und denkt nicht an eine Ausreise. Trotzdem wurde sie 1983 aufgrund ihrer Beteiligung an mehreren Protestschrieben ausgebürgert und zog in den Westen. Diesen Verlust ihrer Heimat verarbeitet sie in ihrer Musik.

Der Werdegang der Liedermacherin ist der Weg von einem Kind, das Stalin glühend verehrte, über eine hoffnungsfrohe Teenagerin, die mit ihren eigenen Liedern eine Gesellschaft mit bauen möchte, hin zu einer beseelten Künstlerin mit einer unerschütterlichen humanistischen Haltung. Bettina Wegners Leben ist zugleich die Geschichte eines Jahrhunderts; es steckt Konstanzin ihren Knochen, ihrer Seele, ihren Gedanken – und in ihren Liedern.

Der Film dauert 107 Minuten. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

(Pressemitteilung: Stadt Konstanz)