Bahnhof Konstanz Mann spricht Polizei auf eigenen Haftbefehl an und landet im Gefängnis

Mann spricht Polizei auf eigenen Haftbefehl an und landet im Gefängnis
Eine Streife der Bundespolizei überprüfte die Angaben eines 58-Jährigen. Gegen den Mann lag tatsächlich ein offener Haftbefehl vor. (Symbolbild: PT_Fotografi / iStock Editorial / Getty Images Plus)
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Ein Mann spricht am Bahnhof Konstanz selbst die Bundespolizei an. Die Kontrolle bestätigt einen offenen Haftbefehl gegen den 58-Jährigen.

Ein 58-jähriger polnischer Staatsangehöriger hat sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni am Bahnhof Konstanz selbst an eine Streife der Bundespolizei gewandt. Er gab an, dass gegen ihn möglicherweise noch ein offener Haftbefehl bestehe.

Die Beamten überprüften die Angaben des Mannes mittels Datenabgleich. Dabei stellten sie fest, dass tatsächlich eine offene Fahndungsnotiz der Staatsanwaltschaft Konstanz vorlag. Diese suchte den 58-Jährigen wegen einer noch ausstehenden Geldstrafe.

Offener Haftbefehl entdeckt

Bereits im Jahr 2024 hatte das Amtsgericht Donaueschingen den Mann wegen Sachbeschädigung per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verurteilt. Die geforderte Summe beglich er bislang nicht, weshalb ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde.

Auch bei der Kontrolle am Bahnhof konnte der Mann die offene Geldstrafe nicht bezahlen. Daher muss er nun ersatzweise eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

Die Bundespolizisten brachten den 58-Jährigen anschließend in die Justizvollzugsanstalt Konstanz.

(Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.