In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es beim grenzüberschreitenden 24h-Flohmarkt in Konstanz zu einer Bombendrohung durch einen anonymen Anrufer. Aus Sicherheitsgründen kam es zu Sperrungen und Evakuierungen durch die Polizei. Sprengstoffspürhunde waren im Einsatz.
Gegen 2 Uhr rief ein anonymer Hinweisgeber bei der Polizei in Konstanz an und warnte in mehreren Telefonaten vor Bomben auf dem großen Flohmarkt im Bereich Kleinvenedig und Hafenstraße. Hierauf sperrte und durchsuchte die Polizei die Örtlichkeit mit Sprengstoffspürhunden. Auch der Bahnhof war zeitweise von den Einschränkungen betroffen. Für den Bahnverkehr wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Entwarnung nach aufregenden Stunden
Nach Überprüfung einer verdächtigen Tasche konnte der Entschärfungsdienst des LKA Baden-Württemberg schließlich Entwarnung geben, heißt es seitens der Polizei. Nach umfassender Überprüfung und Abklärung konnte die vermeintliche Gefahrenlage ausgeschlossen werden, so dass der Flohmarkt am Sonntag, gegen 12.15 Uhr, von Polizeiseite wieder freigegeben werden konnte. Die Ermittlungen dauern an.
Vorbereitete Sicherheitsstrukturen haben funktioniert
Für solche Szenarien waren im Vorfeld gemeinsam mit der Polizei, den Ordnungsdiensten, Sicherheitskräften und allen weiteren beteiligten Stellen umfassende Sicherheitsstrukturen vorbereitet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Konstanz. Diese haben gegriffen: alle Beteiligten arbeiteten eng, schnell und koordiniert zusammen. Polizei, Ordnungsdienste, Sicherheitskräfte, Vereine, Behörden und die Veranstaltungsorganisation haben in dieser Situation Hand in Hand gehandelt.
(Quelle: Polizeipräsidium Konstanz / Stadt Konstanz)