Mit dem neuen Geh- und Radweg zwischen Steinsbrunn und Wintersulgen entsteht eine durchgängige Verbindung bis Betenbrunn. Das rund 450 Meter lange Teilstück ist seit dem 10. Juli offiziell freigegeben.
Mit der Fertigstellung des neuen Geh- und Radwegs entlang der Kreisstraße K 7755 wurde eine wichtige Lücke im Radwegenetz geschlossen. Landrat Luca Wilhelm Prayon und Heiligenbergs Bürgermeister Denis Lehmann eröffneten die rund 450 Meter lange und 2,5 Meter breite Verbindung am Freitag, 10. Juli 2026, offiziell. Damit besteht nun eine durchgängige Geh- und Radwegverbindung von Betenbrunn über Steinsbrunn bis Wintersulgen.
Wichtige Verbindung für den Radverkehr
„Der neue Geh- und Radweg schließt eine wichtige Lücke im Radwegenetz des Bodenseekreises. Solche Verbindungen machen das Fahrrad auch im ländlichen Raum zu einer sicheren und alltagstauglichen Alternative“, sagte Landrat Luca Wilhelm Prayon bei der Eröffnung.
Auch Bürgermeister Denis Lehmann hob die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde hervor. Der neue Weg erhöhe die Verkehrssicherheit, stärke eine nachhaltige Mobilität und verbinde die Heiligenberger Ortsteile besser miteinander.
Baukosten und Förderung
Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 340.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg übernimmt 50 Prozent der anrechenbaren Baukosten. Den verbleibenden Eigenanteil tragen der Bodenseekreis und die Gemeinde Heiligenberg jeweils zur Hälfte.
Insgesamt 1,35 Kilometer neuer Geh- und Radweg
Der erste, rund 900 Meter lange Abschnitt zwischen Betenbrunn und Steinsbrunn war bereits 2023 fertiggestellt worden. Zusammen ergeben beide Bauabschnitte nun 1,35 Kilometer neuen Geh- und Radweg. Die Verbindung schließt an den bereits 2017 gebauten Radweg zwischen Heiligenberg und Betenbrunn an.
Die Gemeinde Heiligenberg setzte das Projekt in enger Abstimmung mit dem Bodenseekreis um und übernimmt künftig auch die Unterhaltung des neuen Geh- und Radwegs.
(Quelle: Landratsamt Bodenseekreis)