Das Unwetter und der Starkregen der vergangenen Woche hat jede Menge Treibholz vom Rhein in den Bodensee gespült – auch nach Langenargen. Für die Aufräumkommandos heißt das viel Arbeit, für Sammler und Spaziergänger ist das angeschwemmte Holz das reinste Paradies.
Treib- und Schwemmholz hat was Magisches. Wer aktuell an der Promenade in Langenargen oder am Naturbadestrand Malerecke entlangschlendert, findet reichlich Beute. Ob für den eigenen Garten, den Balkon oder als besonderes Mitbringsel, für jeden ist was dabei. Es gibt kaum ein Urlauber oder Spaziergänger, der nicht am Ufer nach besonderen Unikanten Ausschau hält. Manche laden sich sogar den halben Kofferraum voll.
Fingerabdruck der Natur
Jedes Treibholz ist wie ein Fingerabdruck der Natur und übt eine eigenartige Faszination aus. Sammler suchen sich ganz spezielle Stücke aus. Erst werden sie an der Luft getrocknet, dann gereinigt und gebürstet. Mit etwas handwerklichem Geschick entstehen daraus Kunstwerk, die einzigartig sind.




An der Malerecke kommen Tüftler, Bastler und Romantiker auf ihre Kosten. (Bilder: Daniela Leberer)
Für Kinder und Familien ist es das reinste Mekka und weckt Abenteuerlust. Holzpfähle werden angeschleppt, kleine Tipis gebaut, private Badestege angelegt und obendrauf wird mit dem bereits getrockneten Holz gegrillt. Die Natur bietet hier den schönsten Spielplatz.
Gratis Vitamine tanken
Wer nach getaner Arbeit einen Vitaminschub braucht, der findet direkt an der Uferpromenade in der Nähe des Schloss Montfort knackige Äpfel für umsonst.

Eine weißlackierte Obstgroßkiste, gefüllt mit der neuen Schweizer Apfelsorte „Ladina“, lädt zum Probieren ein. Gesponsert werden die Äpfel von der Gemeinde Langenargen und vom Hotel Seeperle.
Ein paar Meter weiter, direkt an der Schlossmauer, steht ein Klavier. Der schwarzlackierte Flügel wird vom Klavierhaus Bayha aus Langenargen seit Jahren in den Sommerferien (noch bis zum 17. September) zur Verfügung gestellt.

Bei schönem Wetter können Musikliebhaber sich für ein privates Konzert bei Traumsicht niedersetzen und nach Herzenslust spielen – zur Freude der vielen Spaziergänger.
Weitere Infos hierzu gibt’s unter www.langenargen.de