Zollkontrolle Kontrollen am Bodensee-Airport: Zoll stoppt Zigarettenschmuggler und findet Softair-Waffe

Kontrollen am Bodensee-Airport: Zoll stoppt Zigarettenschmuggler und findet Softair-Waffe
Der Zoll am Flughafen Friedrichshafen hat innerhalb weniger Tage gleich zwei Verstöße festgestellt: Ein Pärchen versuchte, unversteuerte Zigaretten einzuführen, zudem wurde eine mutmaßliche Softair-Waffe aus dem Verkehr gezogen. (Fotos: Zoll / CCBY)
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Zigaretten im Kofferrahmen versteckt

Am vergangenen Samstag (10.01.2026) haben Zöllner am Flughafen Friedrichshafen bei einem Pärchen aus Nordmazedonien insgesamt 800 unversteuerte Zigaretten entdeckt. Beide Reisenden hatten zuvor angegeben, keine anmeldepflichtigen Waren mitzuführen.

Bei der Röntgenkontrolle des Gepäcks fielen den Beamten jedoch Unregelmäßigkeiten auf. In dem Koffer fanden sie schließlich vier Stangen Zigaretten, die geschickt unter dem Stoffbezug des Koffergestänges versteckt waren. Nach Zahlung der fälligen Einfuhrabgaben sowie einer Strafe in Höhe von insgesamt 152 Euro durften der 27-jährige Mann und seine Partnerin ihre Reise fortsetzen.

Softair-Waffe bei Jugendlichem sichergestellt

Bereits am 7. Januar 2026 hatten die Airport-Zöllner bei einer weiteren Gepäckkontrolle eine mutmaßliche Softair-Waffe sichergestellt. Sie gehörte einem 15-Jährigen, der gemeinsam mit seiner Mutter unterwegs war. Der Jugendliche gab an, die Pistole zuvor auf einem Basar in Belgrad (Serbien) gekauft zu haben.

Da auf der Waffe keine Angaben zur Geschossenergie angebracht waren, wurde sie von den Zollbeamten zunächst eingezogen und einer genaueren Prüfung unterzogen.