Johannes Henne, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, traf in der Kirchengemeinde St. Petrus Canisius mit Vertretern der katholischen Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen zu einem intensiven und offenen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen und zentralen Tätigkeitsfelder der Kirche im Stadtgebiet.
Henne betonte die bedeutende Rolle der Kirchen als tragende Säule der sozialen Infrastruktur in Friedrichshafen: „Die katholische Kirche leistet mit ihren vielfältigen sozialen Tätigkeitsfeldern – von der Arbeit in Kindergärten bis hin zur Altenpflege – einen unverzichtbaren Beitrag für die Stadt. Die Kirchen sind die einzigen Träger, die neben ihrer Arbeit auch noch Finanzmittel einbringen. Daneben vermitteln sie Werte, die für eine starke und solidarische Gemeinschaft wichtig sind. Der Mensch selbst steht hier mit seinen unterschiedlichen Bedürfnissen in den verschiedenen Lebensphasen im Mittelpunkt.“
Henne erzählte von seinen eigenen Erfahrungen in der kirchlichen Jugendarbeit und wie diese ihn bis heute grundlegend prägen. „Ich habe durch meine Arbeit im Ehrenamt gelernt, wie wichtig es ist, dass Gemeinschaft gepflegt und gefördert wird – sie ist die Grundlage für das Zusammenleben. Wir müssen wieder näher zusammenrücken, gerade in Zeiten wachsender sozialer Spannungen.“ Besonders wichtig sei es, die Arbeit mit den Menschen direkt vor Ort in den Quartieren zu unterstützen. Daher sei eine starke und vernetzte Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommune unerlässlich. „Es gibt viele Berührungspunkte, an denen sich die Wege von Kommune und Kirche kreuzen.
Miteinander können wir mehr erreichen, wenn wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam anpacken. Dies sollte unser aller Ziel sein.“, unterstrich Dekan Bernd Herbinger. Man war sich einig, dass Kirchen und andere soziale Träger durch die Politik unterstützt werden müssten, um ihre wichtige Arbeit weiterhin erfolgreich leisten zu können.
Des Weiteren wurde die Notwendigkeit eines regelmäßigen und offenen Austauschs zwischen der Kirche als Trägerin sozialer Einrichtungen und der Stadtverwaltung angesprochen: „Es muss immer wieder klar und offen kommuniziert werden, was von Seiten der Stadt verbessert werden kann. Natürlich gibt es hin und wieder Reibungspunkte, aber diese können uns auf unserem gemeinsamen Weg voranbringen.“, so Henne.
Zum Abschluss richtete Henne einen besonderen Dank an die Mitglieder der Gesamtkirchengemeinde, die sich im sozialen und kirchlichen Bereich engagieren: „Ich möchte an dieser Stelle all denjenigen danken, die sich für unsere Häfler täglich aufs Neue einsetzen und aktiv einbringen. Sie sind da, wenn viele nicht wissen, wie es weitergehen soll. Sie hören zu, sie helfen und unterstützen, wo sie können. Ihr Einsatz ist wichtig für eine starke Gesellschaft und einen starken Zusammenhalt. Dafür sage ich: Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung. Sie sind für viele ein Anker in ihrem Leben. Und genau diesen Anker müssen wir als Politik mutig und mit starker Haltung unterstützen.“
(Pressemitteilung: Johannes Henne)