Lichter, Magie und ein XXL-Erlebnis Die leuchtende Weihnachtsterrasse der Familie Stehle

Die leuchtende Weihnachtsterrasse der Familie Stehle
Familie Stehle begeistert mit ihrem Weihnachtswunderland. (Bild: Familie Stehle)

Funkelnde Lichterketten und aufblasbare Weihnachtsdeko mit LED-Beleuchtung sind bei vielen ein vorweihnachtliches Must-have für den Outdoor-Bereich. So auch auf der Terrasse der Familie Stehle. Dieses Jahr entpuppte sich allerdings der XXL-Schneemann als zu dick.

Es ist nicht nur ein leuchtendes Ereignis für die Familie selbst, sondern auch ein langersehntes Highlight für die Nachbarn und Schaulustigen. Wenn Sandro, Kinga und die Kinder Colin und Alessia ihre Terrasse in ein weihnachtliches Wonderland verzaubern, dann gehen erfahrungsgemäß alle Blicke nach oben.

„Wo ist das Rentier?“

Den Fans fällt natürlich auch auf, wenn ein liebgewonnenes Tier fehlt. Dieses Jahr war es das süße Rentier. „Es ist unglaublich, aber die Nachbarn haben sogar an einem gegenüberliegenden Balkon ein Schild aufgehängt: ´Wo ist das Reh? ´“

Das beliebte Reh wird auch von den Nachbarn schmerzlich vermisst. (Bild: Privat)

Seit Jahren ist es das Hobby von Sandro und Kinga aus Friedrichshafen, ihre große Terrasse märchenhaft zu schmücken. Besonders die zwei Kinder sind dann immer voller Vorfreude und aufgeregt, schließlich bekommen sie ja funkelnde Mitbewohner auf Zeit. Dieses Jahr lief aber nicht alles nach Plan.

Schneemann ragte zu hoch in den Himmel hinein

„Wir hatten einen neuen XXL-Schneemann bestellt und ihn testweise auf der Terrasse aufgebaut. Als der Kerl dann in seiner vollen Größe vor uns stand, hat uns fast der Schlag getroffen, denn er ragte mindestens 6 Meter über das Dach hinaus. Beim Bestellen hatten wir irgendwie die Dimension unterschätzt. So mussten wir ihn leider wieder zurückschicken“, so Sandro.

Normalerweise wird im Sommer immer ein Probelauf gestartet. Die dicken Schneemänner, Rentiere oder Nikoläuse werden aufgeblasen, einem kleinen Test unterzogen und bei Bedarf auch repariert. Dieses Jahr musste Familie Stehle leider einen Schicksalsschlag hinnehmen und war nicht in der Stimmung, im Sommer schon an Weihnachten zu denken. Es wurde sogar überlegt, die Weihnachtsterrasse dieses Jahr ruhen zu lassen.

Ein Licht für alle gegen dunkle Gedanken

„Die Kinder gaben aber keine Ruhe, bettelten und wir entschlossen uns dann kurzfristig, den Gedanken der Trauer mit Licht zu begegnen – und es war die richtige Entscheidung“. Das heißt, dass es bei Familie Stehle wieder funkelt und glitzert. Neu ist ein Weihnachtshelikopter und ein 6 m hoher Weihnachtsbaum, auf dem ein Nikolaus hochklettert.

Colin und Alessia dürfen jeden Abend das Licht anmachen. „Damit es keine Streitereien gibt, habe ich die Beleuchtung auf zwei verschiedene Stromkreise angeschlossen, so können sie gemeinsam einschalten“, verrät Sandro.

Das funkelnde XXL-Erlebnis leuchtet täglich von 17 bis 21 Uhr. „Den besten Blick hat man von der Millionenschlucht-Brücke aus“.

(Bilder: Familie Stehle)