Nach der nächtlichen Verfolgungsfahrt bei Friedrichshafen und Immenstaad ermittelt die Polizei einen 35-Jährigen. Er wurde am Sonntag vorläufig festgenommen.
Ein Zeugenhinweis brachte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedrichshafen am Sonntagmorgen auf die Spur des Tatverdächtigen. Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei ihm um den Fahrer des geflüchteten 7er BMW handelte.
In der Nacht zum Sonntag war der BMW-Fahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Während der Verfolgungsfahrt hatte er rote Ampeln missachtet, war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen und hatte im Bereich Immenstaad eine Schranke durchbrochen. Den Wagen stellte er anschließend in einer Kiesgrube ab und flüchtete zu Fuß. Die Fahndung mit Polizeihubschrauber und Polizeihunden war zunächst erfolglos geblieben.
Alkohol und Betäubungsmittel festgestellt
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 35-Jährige unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand und keine Fahrerlaubnis besitzt. Er musste die Polizisten zur Blutentnahme in ein Krankenhaus begleiten.
Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt, musste er zudem eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Verkehrspolizei sucht weitere Zeugen
Die Verkehrspolizei Kißlegg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter 07563/9099-0 zu melden.
(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)