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Falsche Polizisten am Telefon Betrugswelle in Immenstaad: Über 24 Anrufe an einem Tag

In Immenstaad haben Telefonbetrüger am Dienstag mehr als 24 Mal zugeschlagen – ohne Erfolg. Alle bislang bekannten Betroffenen erkannten die Masche und legten auf.

Lesezeit 1 Minute
Älterer Mann in blauem Pullover sitzt auf einem Sofa und bedient mit beiden Händen ein Smartphone.
In Immenstaad versuchten Telefonbetrüger, mit der Masche des falschen Polizeibeamten an Geld und Wertgegenstände zu gelangen. (Symbolbild: Jacob Wackerhausen / iStock / Getty Images Plus)

Mehr als zwei Dutzend Menschen in Immenstaad sind am Dienstag ins Visier von Telefonbetrügern geraten. Die Täter gaben sich als Polizeibeamte aus, um Bargeld oder Wertgegenstände zu erbeuten.

Offenbar hatten es die Betrüger gezielt auf Telefonnummern aus dem Immenstaader Telefonbuch abgesehen. Im Laufe des Dienstags versuchten sie wiederholt, Angerufene mit der Masche des falschen Polizeibeamten zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu bewegen.

Beim Polizeiposten Immenstaad und beim Polizeirevier Friedrichshafen gingen insgesamt mehr als 24 Meldungen über entsprechende Betrugsversuche ein.

Angerufene durchschauen die Betrugsmasche

In sämtlichen bislang bekannt gewordenen Fällen erkannten die Betroffenen die betrügerische Absicht und beendeten die Telefonate. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entstand deshalb kein finanzieller Schaden.

Die Masche des falschen Polizeibeamten ist weiterhin verbreitet. Dabei versuchen Kriminelle, durch ihre vorgetäuschte Identität das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen und sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.

Polizei warnt und appelliert an Angehörige

Angesichts der zahlreichen Betrugsversuche warnt die Polizei erneut vor dieser Vorgehensweise. Insbesondere ältere Menschen sollen regelmäßig über die Masche informiert werden.

Die Beamten appellieren deshalb an Angehörige, ältere Familienmitglieder fortlaufend über entsprechende Betrugsversuche aufzuklären.

Weitere Informationen zu gängigen Betrugsmaschen und Präventionsmöglichkeiten bietet die Polizei unter polizei-beratung.de

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
04.11.2026, 15:43 Uhr
Letzte Aktualisierung
04.11.2026, 15:56 Uhr

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