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Rettung nach Winddrift Wind treibt SUP-Fahrer 2,5 Kilometer auf Bodensee hinaus

Ein 38-jähriger SUP-Fahrer geriet am Samstag auf dem Bodensee in Seenot. Nachdem ihn der Wind weit vom Ufer abgetrieben hatte, musste die Wasserschutzpolizei eingreifen.

Lesezeit 1 Minute
Eine Person steht barfuß auf einem Stand-up-Paddle-Board im Wasser, vor ihr liegt eine orangefarbene Tasche.
Ein 38-jähriger SUP-Fahrer geriet auf dem Bodensee in Seenot, nachdem er den ablandigen Wind unterschätzt hatte. Die Wasserschutzpolizei brachte ihn zurück in Richtung Land. (Symbolbild: TruePixelArt / iStock / Getty Images Plus)

Ein 38-jähriger Wassersportler ist am Samstagnachmittag (31. Oktober 2026) auf dem Bodensee in Seenot geraten. Der erfahrene Stand-up-Paddler hatte den ablandigen Wind unterschätzt und war rund 2,5 Kilometer vom Ufer abgetrieben.

Aus eigener Kraft hätte der Mann nach Einschätzung der Polizei vermutlich nicht mehr ans Ufer zurückkehren können. Er verständigte deshalb die Polizei und setzte damit die Rettung in Gang. Nach kurzer Suche entdeckten Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei den 38-Jährigen, nahmen ihn an Bord und brachten ihn zurück in Richtung Land.

Wasserschutzpolizei warnt vor ablandigem Wind

Der Vorfall zeigt, dass auch erfahrene Wassersportler die Windverhältnisse auf dem Bodensee unterschätzen können. Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen warnt insbesondere vor ablandigen Winden, die zu dieser Jahreszeit häufig auftreten.

Diese können Wassersportler unbemerkt vom Ufer weg und weit auf den See hinaustreiben. Besonders unerfahrene Personen laufen Gefahr, die Stärke und Auswirkungen des Windes falsch einzuschätzen und dadurch in eine gefährliche Situation zu geraten.

Wetterbedingungen vor dem Start prüfen

Die Wasserschutzpolizei empfiehlt, sich vor jeder Fahrt über die aktuelle Wetterlage und die Windverhältnisse zu informieren. Auch während des Aufenthalts auf dem Wasser sollten Wassersportler mögliche Wetterveränderungen aufmerksam verfolgen.

Zudem sollten die eigenen Fähigkeiten und die Leistungsgrenzen des verwendeten Wassersportgeräts realistisch eingeschätzt werden, um gefährliche Situationen möglichst zu vermeiden.

(Quelle: Polizeipräsidium Konstanz)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
03.11.2026, 11:48 Uhr

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