Lesung mit Musik Uli Herzog und „Vinz“ Krug als kongeniale Mischung im Museum

Uli Herzog und „Vinz“ Krug als kongeniale Mischung im Museum
Uli Herzog liest am Samstagnachmittag im Biberacher Museum aus seinen Geschichten und Novellen. Für weitere Glanzpunkte sorgt „Vinz“ (Werner) Krug mit Songs von Bob Dylan. (Foto: Uli Herzog)

Die Biberacher dürfen sich am kommenden Samstag auf ein besonderes Highlight freuen. Im Museum gibt es ab 16 Uhr eine Lesung von Uli Herzog, der dabei von „Vinz“ Krug musikalische Unterstützung erhält. Der Eintritt ist frei, Spenden für wohltätige Zwecke sind aber gerne willkommen.

Uli Herzog ist gebürtiger Biberacher, den es immer wieder in seine geliebte Heimatstadt zurückzieht. In seinen Kriminalromanen spürt der Leser, nicht nur einiger Schauplätze wegen, wie sehr Herzog seiner Heimat noch immer verbunden ist. Sein erster Krimi war folgerichtig „Mord am Schützensonntag“.

Bei dieser Veranstaltung geht es allerdings nicht um Mord und Totschlag und seinen Ermittler Ludwig Hirschberger. Nach über 10 Jahren wird sich Herzog einem anderen Genre zuwenden und dabei Kurzgeschichten und Novellen zum Besten geben. Musikalisch wird die Lesung von Werner „Vinz“ Krug bereichert, der mit Balladen an der Gitarre brillieren wird.

Nimmt man die Vorstellung des Buches „Oberschwaben rockt“ in Biberach zum Maßstab, dann können sich die Besucher auf ein kurzweiliges Vergnügen freuen, denn Herzog hat neben seinem ernsthaften Teil auch einen gehörigen Schalk im Nacken sitzen. Vielleicht gibt er ja Geschichten, wie „Der Mann, der seine Frau vergaß“, „Grusel mit Dusel“ oder „Begegnung mit einem Weltstar im Pfullendorfer Stadion“, oder die Geschichte mit „Wiener Schmäh“ zum Besten. Den Wiener „Schmäh“ kennt er haargenau, hat er doch viele Jahre als Werbefachmann in der Österreichischen Hauptstadt Wien, dem Epizentrum des berühmt-berüchtigten „Schmähs“ gelebt. Für Herzogs Zeitgenossen gibt es vielleicht mit der Geschichte „Wo ist mein Che Guevara T-Shirt“ eine Erinnerung an die eigenen (hoffentlich) wilden Zeiten der 60er und 70er Jahre.

Werner „Vinz“ Krug braucht man den Biberachern nicht vorstellen. Neben seinem Beruf war Krug als langjähriger Kommunalpolitiker (Stadtrat, Kreisrat) und Schützendirektor ehrenamtlich tätig.  Nicht nur Uli Herzog, sondern viele Kenner der Musikszene bezeichnen Krug als oberschwäbischen Bob Dylan. Auf die Zuhörer wartet deshalb auch ein besonderes musikalisches Vergnügen, denn „Vinz“ glänzt nicht nur mit der Gitarre und seiner Stimme, er hat auch die Dylan-Songs in oberschwäbische Texte übersetzt.       

Dieselbe Veranstaltung wird am Dienstag, 24. März, ab 19 Uhr in der Bücherei im kath. Gemeindehaus in Altshausen wiederholt.