Weil sich die Sanierung der Riedlinger Straße auf die Jahre 2027 und 2028 verschiebt, kann die Stadt in diesem Jahr den Ausbau einer anderen Straße angehen: Die im Investitionsprogramm eigentlich erst für 2028 vorgesehene Weingartenbergstraße wird vorgezogen, der erste Bauabschnitt soll im Herbst starten.
Der Fahrbahnbelag in der Weingartenbergstraße ist in einem äußerst schlechten Zustand, das Kanalnetz muss teilweise erneuert werden. Für den Ausbau der Straße gibt es seit 2024 fertige Pläne. Bislang kamen diese aus Kapazitätsgründen aber nicht zur Ausführung. Da es bei der Sanierung der Riedlinger Straße zu Verzögerungen kommt, will das Tiefbauamt die Arbeiten für die 665 Meter lange Weingartenbergstraße nun kurzfristig ausschreiben, wie Amtsleiter Peter Münsch bei der Vorberatung im Bauausschuss erklärte.
Vorgesehen sind drei Bauabschnitte. Der erste beginnt an der Einmündung zur Vorarlberger Straße, der zweite verläuft von der Birkenharder Straße bis zur Vorarlberger Straße, der dritte beginnt am Gletscherweg und geht knapp 200 Meter nach Nordosten. Berücksichtigt wird auch die Erschließung für eine mögliche Baulandentwicklung westlich des Gletscherwegs.
Die voraussichtlichen Kosten liegen laut Ausführungsplanung bei 1,74 Millionen Euro. 750.000 Euro davon werden noch 2026 benötigt. Diese außerplanmäßige Finanzierung erfolgt über in diesem Jahr nicht benötigte Mittel für die Umgestaltung von Riedlinger Straße, Theaterstraße und Kolpingstraße. Erschließungsbeiträge für die Anwohner werden laut Peter Münsch nicht fällig. Mitte Juni sollen die Arbeiten für die Weingartenbergstraße ausgeschrieben werden, im Herbst dann der erste Bauabschnitt starten. Bis Ende 2027 sollen die beiden anderen Bauabschnitte umgesetzt werden.
(Quelle: Stadt Biberach)