Insgesamt 15 Hektar extensiv genutzte Wiesen, 9 Hektar Gewässerentwicklungsflächen und 4,4 Hektar Buntbracheflächen rund um Uttenweiler konnte der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Paul Bösch und die Landespflegerin des Flurneuordnungsamtes, Anni Humm-Asfara den Bürgermeistern der Gemeinden Uttenweiler, Werner Binder und Alleshausen, Patrick Hepp übergeben.
„Mit dem Ziel bestehende Biotopstrukturen untereinander zu vernetzen, stellen die neu geschaffenen landschaftspflegerischen Flächen einen großräumigen Biotopverbund dar, gliedern die Landschaft und bilden Trittsteine für Tiere und Pflanzen“, erläutert Anni Humm-Asfara vom Landratsamt Biberach.
Zwischen 2017 bis 2024 wurden landschaftspflegerische Anlagen in der Flurneuordnung Uttenweiler (B 312) von der sogenannten Teilnehmergemeinschaft (Gemeinschaft aller Grundstückseigentümer) als extensiv genutzte Wiesen und als Buntbrachen angelegt und entwickelt. Die hohe strukturelle Vielfalt bietet einen andauernden Blühaspekt. Schmetterlinge, Insekten und Feldvögel finden hier einen ganzjährigen Nahrungs-, Fortpflanzungs- und Überwinterungsraum.
Mit der Übergabe an die Gemeinden Uttenweiler und Alleshausen übernehmen diese die Pflege für die ökologisch wertvollen Flächen. Neben einem Verzeichnis und Karten erhielten Bauhofleiter Markus Rieger und Bürgermeister Patrick Hepp auch Entwicklungs- und Pflegehinweise. Seit der Einsaat kümmern sich örtliche Landwirte um die anstehende Mahd der Wiesenflächen. Die Buntbrachen brauchen keine regelmäßige Pflege.
(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)