Heißer Tee und dicke Socken sind keine Dauerlösung: Auf zur Messe „Bauplus“ in Biberach

Hauseigentümer und Wohnungsnutzer können an zahlreichen Stellschrauben drehen, was oft fehlt, ist das fundierte Wissen. Hierfür ist die „Bauplus“ die ideale Messe.
Hauseigentümer und Wohnungsnutzer können an zahlreichen Stellschrauben drehen, was oft fehlt, ist das fundierte Wissen. Hierfür ist die „Bauplus“ die ideale Messe. (Bild: Georg Kliebhan)

Die Stadthalle in Biberach wird am Wochenende 24. und 25. Februar zu einem großen Marktplatz rund ums Thema Bauen und Wohnen. Bei rund 70 Ausstellern können sich die Besucher von 10 bis 17 Uhr auf der „Bauplus“ ausführlich informieren. Interessant sind auch die vielen Fachvorträge.

Wie können wir beim Heizen sparen? Heißer Tee, gestrickte Socken und die kuschelige Wolldecke stellen keine dauerhafte Lösung darf. Hauseigentümer und Wohnungsnutzer können an zahlreichen Stellschrauben drehen, was oft fehlt, ist das fundierte Wissen. Eines ist allerdings sicher: Für eine nachhaltige Senkung des Energieverbrauchs führt kein Weg an einem modernen Heizsystem und einer guten Dämmung vorbei. Hierfür ist die „Bauplus“ die ideale Messe.

Anfassen, vergleichen und gezielt nachfragen

Für welche Sanierungen gibt es beispielsweise Förderungen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen viele. Antworten und persönliche Beratung gibt es gebündelt in der Biberacher Stadthalle. Hier kann man anfassen, vergleichen und überall nachfragen.

Wer in der kommenden Zeit bauen oder sanieren will, bekommt auf der Baumesse „Bauplus“ nützliche Infos. Angemeldet haben sich Handwerksbetriebe, Dienstleister und Hersteller von Baustoffen. Sie werden sich in der ganzen Stadthalle verteilen. Alle Flächen sind vergeben, es gibt eine Warteliste für weitere Aussteller.

Kennenlernen, ins Gespräch kommen Tatsächlich sind es oft die Chefs, die Inhaber oder die Handwerksmeister, die an den Messeständen bereitstehen und kundig Auskünfte geben.
Kennenlernen, ins Gespräch kommen Tatsächlich sind es oft die Chefs, die Inhaber oder die Handwerksmeister, die an den Messeständen bereitstehen und kundig Auskünfte geben. (Bild: Georg Kliebhan)

Der Wunsch nach Neu- oder Umbau ist da

„Im Moment erleben wir rund ums Bauen ja eine Ausnahmesituation“, sagt Messechef Stephan Drescher. Er ist der Geschäftsführer der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft, deren Team die Bauplus Biberach seit Jahren organisiert. „Diese Veränderung spüren wir bei unseren Baumessen überall im Land: Beim Neubau sind viele gerade zurückhaltend. Klar ist aber auch: Die Leute wollen weiterhin bauen und umbauen, vor allem im Bestand.

Also die Heizung tauschen, das Bad sanieren oder die Gebäudehülle dämmen. Die Menschen haben Träume und Ideen davon, wie sie gern leben wollen und wie sie es sich daheim schöner machen könnten. Genau dafür ist eine Baumesse da: Dort findet man Lösungen und Material, Ansprechpartner und qualifizierte Beratung.“

Miteinander reden und Fragen stellen

Kennenlernen, ins Gespräch kommen Tatsächlich sind es oft die Chefs, die Inhaber oder die Handwerksmeister, die an den Messeständen bereitstehen und kundig Auskünfte geben. „Ich höre immer wieder, wir hilfreich es war, auf der Messe miteinander zu reden“, sagt der Messechef. „Dann kennt man einander schon, hat das Projekt vielleicht auch schon durchgesprochen – und dann fällt es ganz leicht, in den kommenden Monaten daran anzuknüpfen.“

Auch Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach, verspricht sich dieses Jahr einiges von der Baumesse. „Ich freue mich sehr darauf. Das ist eine wunderbare Plattform für alle Beteiligten. Man kann einander treffen und ins Gespräch kommen. Für die ausstellenden Betriebe ist das eine sehr gute Gelegenheit, um Projekte und Aufträge anzubahnen.“

Er weiß: Vielen Menschen in der Region ist es wichtig, energetisch unabhängiger zu sein – etliche sind unterwegs in Richtung Energie-Autarkie. Ihnen allen empfiehlt er die „Bauplus“: „In einer Zeit, in der sich so vieles ändert und zu beachten ist, ist es doch besonders sinnvoll, wenn man an einen Ort gehen kann, wo man so kompetente Ansprechpartner trifft.“

Mehr Wissen, mehr Nutzen

Auf der Messe können Verbraucher gemeinsam mit Experten durchdenken, wie sie ihre Energiekosten langfristig im Griff behalten und wie sie ihr Gebäude effizient und nachhaltig gestalten. Immer mehr Messegäste nutzen gezielt das Vortragsforum der Baumesse: Das sind Fachvorträge, die alle Messegäste kostenlos besuchen können – zwölf am Tag, also insgesamt 24, dicht getaktet alle 30 Minuten. Dafür wird eigens ein Vortragsraum eingerichtet. Das Vortragsprogramm findet man vorab schon im Internet: Auf der Seite der Messe (www.bauplus-biberach.de) steht es zum Download bereit.

Immer mehr Messegäste nutzen gezielt das Vortragsforum der Baumesse.
Immer mehr Messegäste nutzen gezielt das Vortragsforum der Baumesse. (Bild: Georg Kliebhan)

Zwei-Tages-Ticket macht Sinn

„Weil viele ganz gezielt wegen bestimmter Themen kommen und ihren Messebesuch entsprechend planen“, erklärt Andrea Fink, die Projektleiterin der Messe. Ihr Tipp für alle Wissbegierigen: „Wir haben ein spezielles Ticket für diejenigen, die gern Vorträge an beiden Messetagen hören möchten: Für drei Euro mehr, also für zehn statt sieben Euro, bekommt man ein Zwei-Tages-Ticket. Dann hat man freie Auswahl bei den Vortrags-Themen und auch mehr Zeit für individuelle Beratungsgespräche.“

Weitere Infos zur „Bauplus“ Biberach

Die Messe ist in der Biberacher Stadthalle, Theaterstraße 6. Geöffnet hat sie am Samstag, 24. Februar und am Sonntag, 25. Februar, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 6 Euro (für Studierende, Rentner, Menschen mit Behinderung sowie alle, die eine SZ-Abokarte vorlegen). Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei. Das Zwei-Tages-Ticket kostet 10 Euro. Messe-Tickets gibt es bereits online unter www.bauplus-biberach.de.