Das Adipositaszentrum informiert am 17. September ab 19 Uhr im Biberacher Klinikum über Adipositas und Behandlungsmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei.
Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes weisen rund 15 Prozent der Frauen und fast 20 Prozent der Männer einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 auf und gelten damit als adipös. Auch im Landkreis Biberach nimmt die Zahl der Betroffenen nach Angaben der AOK Baden-Württemberg weiter zu.
Waren es 2019 insgesamt 8.414 Versicherte, die in der Region aufgrund von Adipositas ärztlich behandelt werden mussten, stieg die Zahl im Jahr 2023 auf 9.098. Darunter waren 453 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren.
Adipositas kann Folgeerkrankungen verursachen
Als chronische Erkrankung wird Adipositas noch immer häufig unterschätzt und infolgedessen unzureichend behandelt. Übergewicht kann zahlreiche Folgeerkrankungen verursachen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, eine Fettleber, Gallensteine oder Arthrose.
Im Adipositaszentrum am Biberacher Klinikum werden Betroffene durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegefachkräften und Therapeuten umfassend beraten, behandelt und begleitet.
Das Team um Zentrumsleiter Dr. Thomas Schmidt gibt bei regelmäßigen Informationsabenden interessierten Besuchern sowie Betroffenen einen Einblick in das Krankheitsbild Adipositas. Zudem werden die operativen Behandlungsmöglichkeiten am Zentralklinikum vorgestellt.
Therapiekonzept und Operationen im Mittelpunkt
Beim nächsten Adipositas-Informationsabend am Donnerstag, 17. September 2026, ab 19 Uhr werden das multimodale Therapiekonzept sowie die operativen Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Veranstaltung findet in den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss des Biberacher Klinikums statt.
Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Experten zu wenden.
Anmeldung und weitere Informationen gibt es über den Veranstaltungskalender unter www.sana.de
(Quelle: Sana Klinikum Landkreis Biberach)