Neues Studienangebot Intelligente Systeme

Neues Studienangebot Intelligente Systeme
Prof. Dr. Andreas Judt ist der Ansprechpartner für das neue Studienangebot Intelligente Systeme an der DHBW Ravensburg. (Bild: Mathis Leicht)
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Redaktion

Die DHBW Ravensburg bietet ab Oktober an ihrem Technikcampus Friedrichshafen mit Intelligente Systeme ein neues Studienangebot in der Informatik an. Hintergrund ist, dass Systeme mit künstlicher Intelligenz einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Prominente Beispiele sind selbstfahrende Autos oder intelligente Computer.

Systeme mit künstlicher Intelligenz werden heute in fast allen Branchen entwickelt. Zahlreiche Unternehmen beschäftigen sich damit, wie Computer die exponentiell wachsenden Datenmengen verarbeiten und wie Maschinen menschenähnliche Entscheidungen treffen und Zusammenhänge zwischen Daten erkennen können. Diese künstlichen Systeme besitzen die Fähigkeit, rationale Entscheidungen zu treffen – auch bei komplexer, unvollständiger oder unsicherer Datenlage. Sie müssen ihre Umgebung wahrnehmen, analysieren und in der Lage sein, mit Anpassungen zu reagieren.

Grundlage für Systeme mit künstlicher Intelligenz sind große Datenmengen, auf welche die Computer zurückgreifen. Viele Daten liegen dabei in Form von Bildern vor, die vom Computer verarbeitet werden – nur so kann etwa ein Fahrzeug selbstständig einparken. Zudem greifen sie auf Daten, Bilder und Videos von größeren Datenbanken zu. Wichtig ist dabei, dass diese Systeme überwiegend selbstständig rechnen können und mobil einsetzbar sind. Typische Anwendungsfelder sind die Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugtechnik, Produktionssysteme, Logistik oder Medizintechnik.

In dem Studienschwerpunkt Intelligente System stehen unter anderem die digitale Sprach- und Bildverarbeitung, Methoden der Datenanalyse, Algorithmen und Verfahren, Big Data und Data Mining auf dem Studienplan. Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung intelligenter Systeme sind neben der Technik auch die ethische Einschätzung sowie die gesellschaftliche Einordnung.

Mehr Infos zu diesem Thema: www.dhbw.de

(Pressemitteilung DHBW)