Gemeinsam durch die Ferien Inklusive Freizeit begeistert in Schelklingen

Inklusive Freizeit begeistert in Schelklingen
Auf dem Spielplatz der Eventlocation Schlosshof kamen sich die Teilnehmenden zu Beginn schon nahe und tauschten sich munter aus (Bild: Claudia Flassak/St. Elisabeth-Stiftung)
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20 Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen verbringen zwei Ferienwochen auf dem Alb Schlosshof. Gemeinsam erleben sie Ausflüge, Sport und kulturellen Austausch.

Für die Teilnehmenden im Alter von sechs bis 14 Jahren begann das Ferienprogramm mit einem großen Kennenlernen. Die Kinder kamen aus unterschiedlichen Orten nach Schelklingen, die meisten aus dem Raum Biberach und Ehingen. Auf dem Alb Schlosshof bezogen sie Mehrbettzimmer und Matratzenlager, die sie sich individuell gemütlich einrichteten.

Angesichts der hohen Temperaturen führte der erste gemeinsame Ausflug alle drei Gruppen ins Freibad nach Münsingen. Geleitet wurde die Freizeit von Markus Christ und Nathalie Rester. Beide hatten bereits mehrere Freizeiten organisiert, unter anderem an Pfingsten.

Mit dem Angebot ging der Familienentlastende Dienst der St. Elisabeth-Stiftung jedoch einen neuen Weg. „Wir starten jetzt so richtig mit den Inklusiven Freizeiten“, unterstreicht Markus Christ. Bisher waren die Angebote lediglich für Menschen mit Beeinträchtigungen gedacht.

Kinder entschieden über das Programm

Jeden Tag standen drei bis fünf frei wählbare Angebote zur Verfügung. Die Ausflüge fanden jeweils in Kleingruppen statt. Was am folgenden Tag unternommen werden sollte, besprachen die Teilnehmenden am Vorabend demokratisch. Damit wurde Teilhabe auch bei der Gestaltung des Programms umgesetzt, obwohl dies für die Mitarbeitenden mit zusätzlichem Aufwand verbunden war.

Jessica Mayer, Mitarbeiterin bei der Freizeit, freute sich über das internationale Team, zu dem Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Praktikantinnen und Praktikanten gehörten. „Man kann daraus so viel machen“, schwärmte sie.

So wurde beispielsweise an einem Abend mongolisch oder afrikanisch gekocht. Da die Mahlzeiten abends meistens gemeinsam zubereitet wurden, erhielten die Kinder Einblicke in andere Kulturen sowie in die Sprachen und das Essen der Mitarbeitenden.

Ausflüge und Freizeit auf dem Schlosshof

Auch der Alb Schlosshof selbst bot zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Zur Verfügung standen ein Fußball- und ein Beachvolleyballplatz, eine Grillstelle und ein Spielplatz. Hinzu kamen eine Schnitzeljagd in der Umgebung, ein Stadtbummel in Biberach, eine Fahrt zum Legoland Günzburg, eine Alpakawanderung, ein Kinoabend und eine Bauernhofbesichtigung.

Von morgens 8 bis abends 20 Uhr gab es täglich Programm. Anschließend wurde es ruhiger oder die Kinder gingen ins Bett. Auch für persönliche Gespräche blieb Zeit: Hanna vom Bodensee staunte etwa über den schönen Nagellack einer Mitarbeiterin – und auch solche Mädels-Gespräche fanden ihren Platz.

Weitere inklusive Freizeiten geplant

Das Thema inklusive Freizeiten soll sich beim Familienentlastenden Dienst weiter verfestigen und möglicherweise auf andere Freizeitformate ausgeweitet werden. „Wichtig war uns einfach, dass alle hier eine gute Zeit haben – es ist ja schließlich ihr Urlaub“, unterstreicht Markus Christ.

Dieses Ziel wurde nach Angaben der St. Elisabeth-Stiftung erreicht. Die Kinder hatten viel Spaß, zugleich wurde durch den Austausch von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen Inklusion auf dem Alb Schlosshof selbstverständlich gelebt. Für die Teilnehmenden war die gemeinsame Zeit eine spannende und wertvolle Erfahrung.

Informationen zu weiteren Angeboten gibt es beim Familienentlastenden Dienst der St. Elisabeth-Stiftung unter Telefon 07351 30055 25 oder per E-Mail an [email protected].

(Quelle: St. Elisabeth-Stiftung)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.