Betrüger haben einen Mann aus Blaichach dazu gebracht, dass er 69.000 Euro auf ausländische Konten überwiesen hat. Dank einer Mitarbeiterin der Bank konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden.
Ende Juni wurde der Polizei durch eine aufmerksame Bankmitarbeiterin mitgeteilt, dass ein älterer Herr einen fünfstelligen Betrag auf ein Auslandskonto transferieren wollte. Auf Nachfrage der Bankmitarbeiterin erklärte der Mann, dass er Geld an das Bundeskriminalamt (BKA) überweisen müsse. Bei der Sachverhaltsaufnahme vor Ort stellte sich heraus, dass der Senior von Februar bis Ende Juni 2023 eine Vielzahl von Mails erhalten hatte, von denen er glaubte, dass diese tatsächlich vom BKA stammten.
Geld ging auf mehrere Auslandskonten
Durch Vorspiegelung eines angeblichen Ermittlungsverfahrens, bei dem ein Haftbefehl, Durchsuchungs- und Pfändungsbeschluss im Raum stehen würde, veranlassten die unbekannten Täter den Geschädigten dazu, insgesamt 69.000 Euro auf mehrere Auslandskonten zu transferieren.
Die Betrugsmasche ist bereits seit längerer Zeit bekannt. Deutschlandweit gibt es bereits eine hohe Zahl von Geschädigten. Die Kriminalpolizei rät eindringlich, nicht auf derartige Mails zu reagieren und in keinem Fall Geld zu überweisen.
Das BKA warnt
Informieren Sie ihre zuständige Polizeidienststelle, wenn Sie Opfer eines solchen Betruges wurden. Informationen hierzu erhalten sie auf der Internetseite des BKA.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)
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