Drama am Jubiläumsweg Deutscher Wanderer (32) rutscht in den Allgäuer Alpen in den Tod

Deutscher Wanderer (32) rutscht in den Allgäuer Alpen in den Tod
32-jähriger Alpinist aus Deutschland stirbt bei hochalpiner Tour in den Allgäuer Alpen. (Symbolbild: picture alliance / Jan Eifert | Jan Eifert)

Ein 32-Jähriger startete allein am 8. November von Hinterstein (Gemeinde Bad Hindelang) zu einer mehrtägigen hochalpinen Bergtour in den Allgäuer Alpen. Dann brach plötzlich der Kontakt zu seinem Bruder ab.

Der Deutsche Alpinist stieg zum Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) auf und übernachtete dort im Winterraum. Am nächsten Morgen setzte er gegen 08:30 Uhr seine Tour allein über den Jubiläumsweg in Richtung Giebelhaus fort, so die Polizei. Seit dem Nachmittag hatte er allerdings keinen Kontakt mehr zu seinem Bruder. Dieser machte sich Sorgen und verständigte die Bergwacht Hinterstein.

Suche mit Drohnen blieb erfolglos

Aufgrund der Grenznähe wurde auch die Leitstelle Tirol informiert. Die Bergrettung führte in der Nacht auf den 9. November mehrere Drohnenflüge durch, die jedoch ohne Erfolg blieben. Am 10. November wurde die Suche durch die Alpinpolizei Lermoos und einen Hubschrauber fortgesetzt.

Vermutlich selbstverschuldet abgerutscht

Gegen 09:50 Uhr konnte der Vermisste unterhalb der Lärchwand (2.187 m) leblos aufgefunden werden. Ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Deutsche vermutlich selbstverschuldet ausrutsche und dabei rund 100 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände abstürzte.

(Quelle: lpd Tirol)