„Mitmachen Ehrensache“ im Bodenseekreis: 2.300 Euro für soziale Zwecke

„Mitmachen Ehrensache“ im Bodenseekreis: 2.300 Euro für soziale Zwecke
Bei „Mitmachen Ehrensache“ arbeiten Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in einem Unternehmen ihrer Wahl und spenden das verdiente Geld an verschiedene soziale Projekte. 2021 wird die Aktion in der Woche vom 29. November bis 3. Dezember stattfinden. (Bild: Landratsamt Bodenseekreis)
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Redaktion

Bodenseekreis – Auch während der Pandemie haben sich die Jugendlichen im Bodenseekreis bei „Mitmachen Ehrensache“ engagiert: Statt zur Schule zu gehen nahmen 540 Jugendliche aus fünf Schulen im Bodenseekreis anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts am 5. Dezember 2020 an der Aktion teil.

So jobbten 45 fleißige Schülerinnen und Schüler der Wiestorschule Überlingen für einen guten Zweck und verzichteten auf das verdiente Geld, um es an soziale Projekte zu spenden. Als Alternative zum „Jobben“ wurden am Aktionstag in den anderen Schulen ebenfalls soziale Klassen- und Gruppenaktionen durchgeführt. 2.304,50 Euro haben die Schülerinnen und Schüler im Bodenseekreis dabei insgesamt zusammenbekommen.

Die meisten Teilnehmenden waren es bei der Bodenseeschule St. Martin in Friedrichshafen mit insgesamt 360 Schülerinnen und Schülern, die unter dem Motto „Ein Licht der Hoffnung weitergeben“ 1.000 Euro für Patenkinder in Afrika sammelten.

Die Sommertalschule Meersburg sendete mit 82 Teilnehmenden Weihnachtsgeschenke und -grüße an die Bewohnerinnen und Bewohner des Dr. Zimmermann-Stift, ebenso bastelten in der Gemeinschaftsschule Salem 35 junge Leute für das Altenheim Wespach. In der Wiestorschule Überlingen jobbten 45 Jugendliche und sammelten 1.304,50 Euro für die Nachsorgeklinik Tannheim sowie das Tumorzentrum Freiburg und im Bildungszentrum Meckenbeuren sammelten 18 Schülerinnen und Schüler rund um die Schule um den Bahnhof etwa 30 Kilogramm Müll.

Jürgen Mattmann, Rektor der Wiestorschule in Überlingen, erklärte bei der symbolischen Scheckübergabe Mitte Juli: „Für unsere Schule war das Projekt ganz neu. Umso stolzer sind wir auf den erarbeiteten Betrag. Für dieses Jahr sind wir bereits wieder angemeldet.“ Paul Fischer, Jugendreferent des Bodenseekreises, lobte die Tatkraft und den Fleiß der Jugendlichen und freute sich über den erneuten Erfolg der Aktion, nachdem diese schon 2019 gut ankam.

Schirmherr des Aktionstags „Mitmachen Ehrensache“ ist Landrat Lothar Wölfle. Er lobt die Schülerinnen und Schüler: „Ich freue mich über das Engagement und den Einfallsreichtum der Teilnehmenden, sodass trotz der schwierigen Umstände tolle Aktionen stattfinden konnten.“ Von „Mitmachen Ehrensache“ profitieren laut Wölfle alle Beteiligten, da die Jugendlichen das Projekt dafür nutzen können, Berufserfahrung zu sammeln oder als Klasse eine soziale Aktion zu organisieren, was den Zusammenhalt fördere. Außerdem kämen die Unternehmen in Kontakt zu jungen Menschen, die sich möglicherweise später für einen Ausbildungsplatz interessieren, so Wölfle. Nicht möglich gewesen wäre der Aktionstag ohne die 36 Firmen, Einrichtungen und Institutionen, die den Jugendlichen die vielen Möglichkeiten zum Kurzjobben gegeben haben, betont der Landrat.

Auch in diesem Jahr soll die Aktion „Mitmachen Ehrensache“ im Bodenseekreis wieder stattfinden. In der Aktionswoche vom 29. November bis 3. Dezember 2021 heißt es für die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe fünf dann wieder: „Jobben für einen guten Zweck“.

Das Projekt „Mitmachen Ehrensache“ wird im Bodenseekreis gemeinschaftlich koordiniert vom Kreisjugendreferat, der Koordinationsstelle Bildungsregion und der Servicestelle für Bürgerschaftliches Engagement. Es wird außerdem unterstützt vom Staatlichen Schulamt Markdorf, der Schwäbischen Zeitung als Medienpartner und dem Jugendzentrum Molke in Friedrichshafen.

www.mitmachen-ehrensache.de

(Pressemitteilung: Landratsamt Bodenseekreis)