Marco Rose lässt die Katze endlich aus dem Sack

Marco Rose lässt die Katze endlich aus dem Sack
Symbolbild / Fußballplatz (Bild: pixabay)

Mönchengladbach (tmy) – Was sich in den vergangenen Wochen immer deutlicher abzeichnete, ist nun von allen Seiten bestätigt worden. Marco Rose, Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Borussia Mönchengladbach, schließt sich im Sommer dem Namensvetter aus Dortmund an. Dort freue man sich auf einen sehr guten Mann, ist vom BVB zu hören.

Nun, das kann und möchte ich so unterschreiben, wenn man sieht, was der ehemalige Profi aus und mit Mannschaften wie Salzburg und Gladbach gemacht hat. Und: Vor seiner Unterschrift am Niederrhein, soll der gebürtige Leipziger bereits Kandidat bei Schwarz-Gelb gewesen sein. Dort kam allerdings dann Lucien Favre unter, der jedoch schon wieder weg ist. Inzwischen versucht dessen ehemaliger Assistent Edin Terzic das Schiff auf Kurs zu halten.

Und: Mit dem Wort „versucht“ liegt man beim momentanen Tabellensechsten gar nicht so verkehrt. Denn für die Borussia aus Dortmund soll es am Saisonende mindestens zu Platz vier reichen – also der direkten Qualifikation für die Champions League. Dieses Ziel verfolgt man auch beim Tabellennachbarn VfL, der sich punktgleich auf Rang sieben einsortiert. Ich bin gespannt, wo Rose mit den Fohlen am letzten Spieltag landet. Und erst recht der BVB?

Es wäre ja so eine typische Geschichte, wenn der neue Mann mit seinem (Noch)Arbeitgeber unter dem Strich vor seinem Klub landet, der für ihn fünf Millionen Euro Ausstiegsklausel bezahlt. Darüber hinaus treffen beide Vereine Anfang März noch im DFB-Pokal aufeinander. Könnte richtig spannend werden, wenn man bedenkt, wie sich die beiden Mannschaften derzeit präsentieren.

Aber dieser sogenannte nächste Schritt in seiner Karriere sei dem 44-Jährigen gegönnt, obwohl sein Spieler Christoph Kramer unlängst sagte, es sei nicht mehr der nächste Schritt, wenn man von Gladbach nach Dortmund wechsle. Für Rose offenbar schon, denn dort wird er wohl mehr verdienen und hat zudem mehr finanziellen Spielraum in Sachen Kaderplanung.

Wie bewerten Sie die Entscheidung von Marco Rose? Schreiben Sie uns ihre Meinung gerne an unseren Sportredakteur unter t.schlichte@wochenblatt-news.de