Jetzt Nistkästen aufhängen! Nisthilfen als Ersatz für ursprüngliche Brutplätze

Jetzt Nistkästen aufhängen! Nisthilfen als Ersatz für ursprüngliche Brutplätze
(Bild: LBV/Sebastian Ribits)
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Redaktion

Spätestens jetzt im März sollten Nistkästen für die kommende Brut aufgehängt werden. Die ursprünglichen Lebensräume unserer Gartenvögel waren lichte Wälder oder Offenlandschaften mit vielen Bäumen. Sie zeichneten sich unter anderem durch einen hohen Totholzanteil aus. Totholz wird nicht nur als Nahrungsquelle genutzt – viele Insekten leben darin – sondern vor allem als Nistmöglichkeit. Heutzutage gibt es allerdings in den wenigsten Gebieten noch ausreichend Totholz und somit auch nicht genügend Nisthöhlen. Diesem Mangel kann man mit künstlichen Nisthilfen oder -höhlen abhelfen

Der LBV schätzt das Potenzial für Nisthilfen als sehr groß ein und ein Erfolg ist nahezu garantiert. In den allermeisten Fällen werden die Nisthilfen auch angenommen, und einen Vogel beim Nestbau und bei der Fütterung seiner Jungen beobachten zu können, ist ein wahres Naturschauspiel. Gerade für Kinder und Jugendliche wird die heimische Vogelwelt so direkt erlebbar, da sich nach dem Aufhängen des Nistkastens in der Regel schnell ein Erfolgserlebnis einstellt. 

Infos, Erklärungen und Anleitungen zum Thema Nistkästen gibt es unter www.lbv.de

(Quelle: Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.)