Gute Aktionen im Schlussviertel bringen den Erfolg mit sich

Gute Aktionen im Schlussviertel bringen den Erfolg mit sich
Till Isemann (wiha Panhers Schwenningen, #21) (Bild: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Nina Sander / Eibner Pressefoto)
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Redaktion

Kirchheim – Die Kirchheim Knights bleiben – laut Vereinsmitteilung – der Lieblingsgegner der wiha Panthers in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auch am Samstagabend konnten die Schwenninger das Duell gegen die Teckstädter mit 78:72 für sich entscheiden.

Trotz personell angespannter Lage hat für die Schwenninger Basketballer die Serie gegen Kirchheim gehalten. Auch beim sechsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften seit dem Aufstieg der Schwarzwälder im Jahr 2019 gehen die Panthers als Sieger vom Parkett.

Dabei mussten die Gäste im Vorfeld – so die wiha Panthers weiter – die Ausfälle von Quatarrius Wilson (Außenbandanriss im Knie), Grant Sitton (Sprunggelenksverletzung) und Lennard Larysz (erkältet) verkraften.

Trainer Alen Velcic schickte neben Kapitän Chris Frazier, Spielmacher David Cohn, Raiquan Clark und Rückkehrer Justin Pierce erstmals Adrian Bergmann in der Startformation aufs Feld. David Cohn markierte mit einem Distanzwurf die ersten Zähler der Partie. Doch die Teckstädter antworteten mit einem schnellen 7:0-Lauf.

Auch nach einer Auszeit der Schwenninger dauerte es eine Weile, bis sich die Mannschaft neu sortiert hatte. Zwar kamen die Panthers durch Punkte von Pierce und Frazier wieder in Schlagdistanz. Doch drei aufeinanderfolgende Treffer der Kirchheimer aus der Distanz sorgten für eine frühe Zehn-Punkte-Führung der Gastgeber (18:8).

Angeführt von Ex-Knight Justin Pierce antworteten die Schwenninger ihrerseits mit zehn Zählern in Serie. Besnik Bekteshi sorgte mit einem verwandelten Freiwurf für die hauchdünne 19:18-Führung der Knights zum Viertelende. Die zweiten zehn Minuten gestalteten sich ausgeglichen.

In einem recht zerfahrenen Spiel, in dem die Kirchheimer nun weniger treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie agierten, wechselte die Führung einige Male. Die Panthers sorgten mit Dunks von Isemann und Pierce für einige Highlights. Durch zwei verwandelte Distanzwürfe gelang es den Kirchheimern die Partie bis zur Halbzeit auszugleichen (34:34).

Auch im 3. Viertel wechselte die Führung einige Male. Kirchheim zeigte sich weiter harmlos aus der Distanz, schaffte es aber, sich durch einige Offensivrebounds zweite Wurfchancen zu erarbeiten und zu einfachen Punkten kommen. Die Schwenninger fanden aber immer wieder gute Antworten in der Offensive.

Im Schlussabschnitt gelang es den wiha Panthers dann die entscheidenden Akzente zu setzen. Panthers-Kapitän Chris Frazier brachte sein Team durch zwei verwandelte Dreipunktewürfe erstmals etwas deutlicher in Führung (63:57). Raiquan Clark setzte sich einige Male in der Zone gut durch, David Cohn dirigierte das Spiel der Schwenninger und Till Isemann ließ mit viel Power einen heftigen „Alley-Oop Dunk“ durch die Reusen fliegen.

Als ausgerechnet der ehemalige Kirchheimer Justin Pierce knapp zwei Minuten vor Ende der Partie einen Dreipunktewurf mit Foul versenkte und so vier Zähler in einem Angriff erzielte, war bereits eine Vorentscheidung gefallen (75:65). Die Panthers sicherten in der Schlussminute souverän den Auswärtserfolg in Kirchheim und holten sich verdient ihren vierten Saisonsieg im sechsten Ligaspiel.

Bereits am kommenden Freitag steht für die wiha Panthers das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Freitag, 5. November, gastieren die Schwenninger wiha Panthers bei den Uni Baskets Paderborn, die nach einem guten Saisonstart zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten (20 Uhr).

Statistik:

VfL Kirchheim Knights – wiha Panthers Schwenningen 72:78 (19:18, 15:16, 19:21, 19:23).

Für die wiha Panthers spielten: Justin Pierce (24 Punkte), Chris Frazier (17), David Cohn (14 Punkte, 11 Assists), Raiquan Clark (11 Punkte, 7 Rebounds), Till Isemann (8), Leon Hoppe (2), Adrian Bergmann (2), Kelvin Okundaye und Malik Kudic.