Enkeltrick und „falsche Polizeibeamte“ – Tätergruppierungen sind aktuell aktiv

Enkeltrick und „falsche Polizeibeamte“ – Tätergruppierungen sind aktuell aktiv
Enkeltrick (Bild: Adobe Stock)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen (ots) – Bislang unbekannten Tätern gelang es am Mittwoch und am Donnerstag im Stadtgebiet von Friedrichshafen von zwei älteren Frauen im Alter von 88 und 79 Jahren Bargeld und Schmuck im Wert von rund 21.000 Euro zu erbeuten. Gegenüber der 88-Jährigen gab sich der Anrufer als Angehöriger aus, der sich aktuell in einer Notlage befände. Im zweiten Fall konnten die Tätereine 79-Jährige dazu überreden, Geld und Schmuck vermeintlichen Polizeibeamten auszuhändigen.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Betrüger am Mittwoch und Donnerstag imBereich des Polizeireviers Friedrichshafen noch weitere potentielle Opferangerufen, um mit dem Enkel-Trick oder als „Falsche Polizeibeamte“ anVermögenswerte heranzukommen. In diesen Fällen erkannten die Angerufenen jedoch die Betrugsabsichten und gingen nicht auf die gestellten Forderungen ein. Somit entstand zumindest in den bisher der Polizei bekannt gewordenen Fällen kein finanzieller Schaden.

Informationen zu beiden Varianten des sogenannten Callcenter-Betrugs finden sich im Internet auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention unterwww.polizei-beratung.de. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, im Familien- undBekanntenkreis insbesondere ältere Mitmenschen über die perfiden Vorgehensweisender Betrüger aufzuklären, da nur das Wissen um die Betrugsmaschen wirksam vor finanziellem Schaden schützen kann.