Die HSG-Handballer sind zum Improvisieren gezwungen 

Die HSG-Handballer sind zum Improvisieren gezwungen 
Improvisation bei den Spielern von den Blisshards ist angesagt. (Bild: Pixabay/Blisshards/Wochenblatt Media/Jeanine Seminara)

WOCHENBLATT
Redaktion

Während das Damenteam der HSG Friedrichshafen-Fischbach in der Bezirksliga in einem Spiel mit Höhen und Tiefen gerade noch so doppelt gepunktet hat, müssen die Herren I nach einem unverhofften Spielausfall erst einmal zurück in die Spur finden.

Denn aufgrund der kurzfristigen Absage des HCL Vogt am vergangenen Wochenende hatte das Team um Trainer Andreas Rohrbeck spielfrei. „Ich hoffe nicht, dass wir dadurch den Rhythmus verloren haben“, blickt Rohrbeck voraus.

Der ist – ebenso wie einige Akteure der Häfler Mannschaft – krankheitsbedingt in Laupheim vielleicht gar nicht dabei, während andere Spieler der „Blisshards“ bereits im (Weihnachts)Urlaub sind. Keine allzu guten Vorzeichen also aus HSG-Sicht.

Und dennoch möchten die „Blisshards“ das Beste aus der momentanen Situation machen und nach Möglichkeit beide Zähler mit zurück an den Bodensee bringen – und das eventuell dank der personellen Unterstützung aus den Reserveteams.

Anwurf des letzten Pflichtspiels für die HSG-Handballer beim HV RW Laupheim II ist am Samstag, 17. Dezember, um 17.15 Uhr, in der Laupheimer Rottumhalle.

Währenddessen ist das Damenteam von Coach Alex Stehle bereits in der Weihnachtspause angekommen und hatte dabei am Samstag einige Schwierigkeiten im Duell mit dem HC LJG Vogt. Den ließ man – trotz seiner Personalnot und ohne etatmäßige Torhüterin – „viel zu lange am Leben“.

Denn nach einer klaren Pausenführung hatte man die Gäste trotz klarer Ansprache des Häfler Übungsleiters wieder rankommen lassen und musste beinahe sogar den Ausgleichstreffer zum 22:22-Zwischenstand hinnehmen.

Doch es sollte – trotz fahrlässiger Chancenverwertung – anders kommen und für einen 29:25-Heimerfolg reichen, weil Vogt auch nicht gerade den besten Tag erwischte und ebenfalls zu viele leichte Fehler machte.

„Wir haben es unnötig spannend gemacht und das solte eigentlich nicht unser Anspruch sein“, stelte Stehle hinterher klar. „Wir müssen uns in der Rückrunde deutlich steigern. Schließlich wollen wir mit dem Tabellenkeller nichts zu tun haben.“

(Vereinsmitteilung: Blisshards)